Innenminister Lorenz Caffier (CDU) erwartet keine großen Auswirkungen der Nato-Übung auf MV.
Innenminister Lorenz Caffier (CDU) erwartet keine großen Auswirkungen der Nato-Übung auf MV. Frank Molter
Im Zuge der Übung „US Defender Europe 2020” werden rund 20.000 Soldaten aus den USA nach Europa verlegt.
Im Zuge der Übung „US Defender Europe 2020” werden rund 20.000 Soldaten aus den USA nach Europa verlegt. Sina Schuldt
„US Defender Europe 2020”

Nato-Manöver hat laut Caffier wenig Auswirkungen auf MV

MV ist laut Innenminister Lorenz Caffier (CDU) nur Transitland für die Großübung „US Defender Europe 2020”. Sie werde kaum zu spüren sein.
dpa
Schwerin

Die für das Frühjahr geplante Nato-Großübung „US Defender Europe 2020” wird nach den Worten von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) in Mecklenburg-Vorpommern kaum zu spüren sein. Der Nordosten sei nicht Manövergebiet, sondern Transitland für Fahrzeug-Konvois. Schwerlast- und Großraumtransporte seien bislang nicht angekündigt, sagte Caffier am Dienstag in Schwerin.

Die für Ende Februar und Anfang März erwarteten Fahrzeugkolonnen seien nur nachts auf den Autobahnen und Landstraßen unterwegs. Daher würden sich die Einschränkungen im Straßenverkehr voraussichtlich in Grenzen halten, erklärte Caffier. „Defender 2020” gilt als größte Truppen-Verlegeübung mit Nato-Beteiligung seit 25 Jahren. Nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums werden insgesamt rund 37.000 Soldaten aus 18 Nationen daran teilnehmen.

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