TARIFKONFLIKT

NDR-Beschäftigte treten in Warnstreik

Aufgrund eines Streikes von NDR-Mitarbeitern, kann es am Mittwoch zu Änderungen in den Programmen des Norddeutschen Rundfunks kommen. Verdi will mit dem Warnstreik Druck ausüben.
dpa
Verdi fordert für die laut rund 3500 Beschäftigten und mehreren Tausend freien Mitarbeiter des NDR unter anderem Erh
Verdi fordert für die laut rund 3500 Beschäftigten und mehreren Tausend freien Mitarbeiter des NDR unter anderem Erhöhungen der Gehälter und Honorare (Foto: NDR-Funkhaus in Hamburg). Maurizio Gambarini
Schwerin.

Im Tarifkonflikt um höhere Gehälter und Honorare sind Beschäftigte des Norddeutschen Rundfunks (NDR) am Mittwoch in einen 24-stündigen Warnstreik getreten. „Die haben um sechs Uhr angefangen”, sagte Lars Stubbe vom Verdi-Landesbezirk Hamburg. Über die Auswirkungen auf das laufende Fernseh- und Hörfunkprogramm könne er noch nichts sagen.

Ähnlich äußerte sich ein NDR-Sprecher. Er hoffe, bis spätestens Mittag einen Überblick zu haben. Auf seiner Homepage hatte der NDR bereits am Dienstag angekündigt, dass es streikbedingt zu Änderungen in den NDR-Programmen kommen könne.

Höhere Gehälter gefordert

Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft Verdi den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen. Sie fordert für die laut Verdi rund 3500 Beschäftigten und mehreren Tausend freien Mitarbeiter unter anderem Erhöhungen der Gehälter und Honorare um sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Vorbild sei der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder, der ein Plus von acht Prozent bei einer Laufzeit von 33 Monaten vorsieht. Verdi hatte bundesweit zu Warnstreiks aufgerufen. Die nächste Verhandlungsrunde finde am kommenden Dienstag statt.

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