ÖFFNUNG VON GESCHÄFTEN

Negativer Corona-Test fürs Shoppen im Nordosten nötig

Corona-Tests sollen etwa Öffnungen von Geschäften absichern. Wer im Nordosten shoppen gehen will, braucht von Dienstag an einen negativen Test. In einer Region gilt dies erst später.
dpa
Zum Glück negativ: Corona-Test
Zum Glück negativ: Corona-Test Soeren Stache
Schwerin ·

Von diesem Dienstag an wird die Corona-Testpflicht in großen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns ausgeweitet. Wer dann etwa shoppen gehen will, braucht einen negativen Corona-Test. In der Hansestadt Rostock tritt diese Regelung laut Landesregierung erst zum kommenden Samstag in Kraft, weil die Corona-Infektionszahlen dort geringer sind. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen wie Friseure oder Kosmetikstudios, für die sonst im Land seit vergangenem Mittwoch ein negativer Corona-Test notwendig ist.

Kunden müssen laut Gesundheitsministerium maximal 24 Stunden vor dem Termin einen Corona-Test gemacht haben – entweder in der Apotheke, in einem Schnelltestzentrum oder mit einem gekauften Selbsttest vor Ort. Entscheidend sei dann, dass der Selbsttest vor den Augen desjenigen erfolge, der die Dienstleistung ausführe. Schnelltests sind den Angaben zufolge in landesweit rund 200 Testeinrichtungen möglich. Ein negativer Corona-Test ist fürs Einkaufen in Lebensmittelgeschäften oder Drogerien weiterhin landesweit nicht notwendig.

Weiterlesen: 149 Corona-Neuinfektionen in MV am Ostermontag gemeldet

Gesundheitsminister Glawe will Engpass beenden

In der vergangenen Woche hatte etwa der Landesapothekenverband von zu wenigen Schnelltests berichtet. Demnach könne der Bedarf noch nicht abgedeckt werden. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) sagte daraufhin, dass die Engpässe zeitnah beendet sein sollen.

Die Landesinnungsmeisterin des Friseurhandwerks und der Kosmetiker in Mecklenburg-Vorpommern, Ines Tietböhl, erzählte von einigen Terminabsagen wegen der eingeführten Testpflicht. Gerade für Kunden im ländlichen Raum sei es schwierig, an Tests zu kommen, und zudem seien viele nicht mehr mobil. Neben dem Aufwand sei dies bei einigen auch eine Kostenfrage, wenn fünf bis sieben Euro für einen Selbsttest oben drauf kämen für einen Friseurbesuch.

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Kommentare (10)

Jetzt also geht das große Geldverdienen los.
Irgendwann muss ja auch wieder was reinkommen.
Durchschnittlich 6€ pro Test, da ist dann auch für den Anfang ruck zuck 'ne halbe Milliarde wieder in der Kasse.

Oma Hedwig mit Mindestrente in Kleinkleckersdorf hat's ja.

erschliesst sich die logik nicht frisör ect einen test und im supermarkt mit viel mehr menschen durchgang frei sorry

wenn ich im Baumarkt einen Eimer Farbe kaufen will, muss ich einen Test vorweisen ... im Discounter am Wühltisch kann ich sie so mitnehmen.
Für den Test müsste ich erst in die Stadt fahren, Parkplatz suchen und mich in der Schlange anstellen. Unter einer Stunde sehr unrealistisch. Dazu noch Fahrkosten und vermutlich Parkgebühren.

Laut der neuesten öffentlichen Kampagne des Bundesgesundheitsministeriums sollen wir solidarisch die Hände überm Kopf zu einem Dach falten und zu Hause bleiben (es tanzt ein Bibabutzemann..., wer kennt Lied und Tanz noch?).

mal drei ist Neune ...:)

Ich werde mich garantiert nicht testen lassen, um z.B. ins Schreibwarengeschäft gehen zu können, dass ist doch alles kompletter Irrsinn und steht in keinem Verhältnis. Für die Einzelhändler ist es eine Katastrophe, weil die Menschen komplett auf Onlineshops ausweichen werden. Die Politik nimmt viele tausende Insolvenzen billigend in Kauf und die damit zerstörten Existenzen, dafür sind die Taschen der Politiker gut gefüllt. Ich frage mich, wie lange soll dieser Wahnsinn noch weitergehen.

Wer hat sich diesen Mist wieder ausgedacht.
Wo bleiben die versprochenen wöchentlichen kostenlosen Tests.
Geh doch mal zur Apotheke und frage wegen einen Test, Antwort: mit Anmeldung in 6 Wochen, oder nur mit Bezahlung.
Unsere Oberschlauen-Politiker da Oben, können nur von 12 bis Mittag und in die eigene Tasche denken.

Wer nicht versteht, wie man mit Schnell- und Selbsttests die Werte bei gleicher "Gefährdungslage" hochtreiben kann, findet hier eine verständliche Erklärung:

https://www.youtube.com/watch?v=0VPZ6MUKBck

geht leider nicht... Seite nicht gefunden :o(

aufrichtig leid. Es wird Viele geben, die das wegen der Umständlichkeit und zusätzlichen Kosten nicht mitmachen werden.
Dann wird auch ein Teil, der diese Maßnahmen grundsätzlich ablehnt, diese Geschaäfte nicht mehr aufsuchen.

Ich lasse mir auch nicht einreden, dass ich eine potenzielle Virenschleuder bin und deshalb das Gegenteil nachweisen muss.
Das ist eine Unterstellung - die Natur des Menschen wird auf den Kopf gestellt, es werden hiermit Dinge behauptet, die schlichtweg erfunden wurden.
Wir alle sind und waren Träger unzähliger Bakterien, Keime, Viren - noch nie musste man, um am öffentlichen Leben teilnehmen zu dürfen, das Gegenteil beweisen.

Ich unterstütze solchen Schwachsinn nicht. Haare wachsen, der Rest geht über das Internet, bis man wieder zur Besinnung gekommen ist.
Ich lasse mich nicht erpressen.