KREUZFAHRT-BOOM

Neptun Werft kündigt 100 neue Stellen für 2019 an

Die Zeichen in der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde stehen auf Wachstum. Bis 2024 sollen 22 Kreuzfahrtschiffe von der Meyer-Gruppe gebaut werden.
dpa
Dank des Booms der Kreuzfahrtbranche stehen die Zeichen in der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde auf Wachstum.
Dank des Booms der Kreuzfahrtbranche stehen die Zeichen in der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde auf Wachstum. Bernd Wüstneck
Rostock.

Dank des Booms der Kreuzfahrtbranche stehen die Zeichen in der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde auf Wachstum. Geschäftsführer Manfred Ossevorth kündigte am Wochenende die Schaffung von mehr als 100 neuen Stellen im nächsten Jahr an. Für den Bau hochkomplexer Maschinenraum-Module für Kreuzfahrtschiffe würden unter anderem Projekt- und Bauleiter sowie Fertigungsmeister gesucht. Weitere Arbeitsplätze sollen in der Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung und Fertigung sowie im Transport und in der Logistik entstehen.

Der Kapazitätsausbau unterstreiche den hohen Stellenwert des Schiffbaus am Standort Rostock, sagte Ossevorth. Neptun hat den Angaben zufolge aktuell 570 Beschäftigte und gehört zum Unternehmensverbund der Meyer Werft in Papenburg (Niedersachsen). „Mit der Fertigung von Maschinenraum-Modulen ist die Neptun Werft ein strategisch wichtiger Partner für unsere Werften in Papenburg und Turku”, betonte Ossevorth. Bis 2024 würden 22 seegängige Kreuzfahrtschiffe von der Meyer-Gruppe gebaut.

Zuletzt hatte Meyer mit Terminschwierigkeiten zu kämpfen. Beim jüngsten Schiff, der „AIDAnova”, war es neben einem Kabinenbrand zu Verzögerungen im Innenausbau gekommen. Die Jungfernfahrt, die am Sonntag starten sollte, musste verschoben werden. Die „AIDAnova” ist das erste Kreuzfahrtschiff, das komplett mit Flüssiggas (LNG) betrieben werden kann.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Rostock

zur Homepage