A20-BAUSTELLE

Neue Autobahnbrücke bei Tribsees schneller fertig als geplant

Schon Ende September könnte die neue Brücke über die A20 befahrbar sein. Autofahrer müssen dennoch mit Verzögerungen rechnen.
2017 sackte die Brücke ab und hinterließ einen riesigen Krater. Nun soll endlich die neue Brücke fertig werden
2017 sackte die Brücke ab und hinterließ einen riesigen Krater. Nun soll endlich die neue Brücke fertig werden. Gabriel Kords
Triebsees ·

Erst verzögerte sich die Inbetriebnahme immer weiter, nun soll alles ganz schnell gehen. Die neue A20-Brücke bei Tribsees soll laut NDR-Informationen in Fahrtrichtung Lübeck schon ab dem 22. September geöffnet werden und das ganze drei Monate früher als geplant.

Weiterhin Verzögerungen auf A20

Auf dem Neubau wird es jedoch erst einmal nur eine Fahrspur freigegeben, weshalb Pendler und Urlauber weiterhin mit Verzögerungen rechnen müssen. Die Behelfsbrücke, die bisher den Verkehr regelt, soll dann aber zweispurig befahren werden können, um so für Entlastung zu sorgen.

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Ab Mitte November soll dann der gesamte Verkehr über die neue Brücke führen. Zunächst auch mit eingeengten Fahrspuren. In dem Zeitraum soll die Behelfsbrücke dann abgebaut werden.

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Bauarbeiten kosteten 180 Millionen Euro.

Alle Baumaßnahmen sollen bis Ende 2023 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten werden auf etwa 180 Millionen Euro geschätzt. Die Neubauten sind erforderlich, weil die A20 im Herbst 2017 in Höhe Tribsees abgesackt und eingebrochen war. Die Ursache dafür ist noch immer ungeklärt. Experten gehen aber davon aus, dass die Gründung der Straße im morastigen Untergrund nicht ausreichend stabil war.

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Kommentare (4)

Mal schauen wie lange sie diesmal hält. Es ist aus meiner Sicht ein Unding, dass Behörden immer den billigsten Anbieter nehmen müssen! Es sollte das für unsere Volkswirtschaft beste Gebot das Los gewinnen und nicht das Billigste! Aber dafür braucht man natürlich auch entsprechend gut ausgebildete Fachleute in der Verwaltung.

ein gutes Beispiel für einen antagonistischen Widerspruch. ;-)

An den 400 Meter Weg in der Oststadt wird auch seit einem Jahr gebaut.Umgerechnet auf Autobahnen,
Flughäfen oder Opern schneidet Neubrandenburg da sicher auch nicht so schlecht ab. Weiß das Lokalblatt da eigentlich etwas Genaueres oder interessiert das niemanden?

mit der Heimlichtuerei bei den Ursachen für das A20-Loch?