Plötzliche Sanierungsarbeiten

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Neuer Ärger für UBB-Busse im Grenzverkehr

Wegen plötzlicher Sanierungsarbeiten auf polnischer Seite könnten die UBB-Busse die Grenze seit Freitag wieder nicht passieren, heißt es aus Polen.
Wegen plötzlicher Sanierungsarbeiten auf polnischer Seite könnten die UBB-Busse die Grenze seit Freitag wieder nicht passieren, heißt es aus Polen.
Stefan Sauer

Mit dem Bus aus Ahlbeck über die Grenze nach Swinoujscie oder zurück – das ging nur kurzzeitig. Seit Freitag werden die Busse der UBB an der deutsch-polnischen Grenze erneut aufgehalten.

Die Busse der Usedomer Bäderbahn (UBB) werden zwischen Ahlbeck und dem polnischen Swinoujscie erneut aufgehalten. Wie Andreas Elfroth, Bus-Bereichsleiter der UBB, am Freitag bestätigte, könnten die Busse die Grenze seit Freitag wieder nicht passieren – wegen plötzlicher Sanierungsarbeiten auf polnischer Seite.

Da an einer Wasserleitung unter der Straße gearbeitet werden müsse, dürften Fahrzeuge über 3,5 Tonnen diese nicht mehr befahren, hieß es laut Elfroth von polnischer Seite. Eine Umleitung über einen anderen Grenzübergang darf laut Elfroth von der UBB nicht genutzt werden.

Dies sei in der Genehmigung für die Linie so festgelegt. Polnische Lkw und Reisebusse würden an der Baustelle nicht aufgehalten, die UBB-Busse allerdings schon, sagte Elfroth. „Wir warten jetzt ab was passiert und was Gespräche auf anderer Ebene bringen”, sagte er.

Polnisches Unternehmen für Grenzverkehr abgelehnt

Erst am Donnerstag hatte die UBB ihren Grenzverkehr wieder aufnehmen können, der seit dem 1. August auch vier Haltestellen in Swinemünde anfahren soll. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der polnischen Stadt hatten die Busse jedoch teilweise schon an der Grenze angehalten und den Fahrern verboten, die Haltestellen zu bedienen.

Die Linie ist der UBB und dem Verkehrsministerium zufolge von EU-Verträgen gedeckt und mit dem polnischen Transportministerium abgestimmt. Elfroth vermutet wirtschaftliche Gründe für das Verhalten des Ordnungsamtes, denn auch ein Swinemünder Verkehrsunternehmen hatte sich ihm zufolge um den grenzüberschreitenden Verkehr beworben, war jedoch abgelehnt worden.