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Neuer Fall in Neubrandenburg – Elche sind keine Seltenheit mehr in MV

Alle Elche sind schon da – Jahr für Jahr werden im Osten MVs Elche gesichtet. Ob Usedom, Ueckermünde oder die Seenplatte – Die Tiere sorgen jedes Mal für großes Aufsehen und zeigen kaum Scheu vor Menschen.
Seit einigen Jahren werden in der Region immer wieder Elche fotografiert und gefilmt. 2017 wurde ein Tier in Brandenburg angef
Seit einigen Jahren werden in der Region immer wieder Elche fotografiert und gefilmt. 2017 wurde ein Tier in Brandenburg angefahren und tödlich verletzt. ZVG
Gegen 3 Uhr am Montagmorgen ist dieser Elchbulle in Neubrandenburg gesehen worden.
Gegen 3 Uhr am Montagmorgen ist dieser Elchbulle in Neubrandenburg gesehen worden. ZVG
2019 ließ sich ein Elch beim Badeausflug in der Peene bei Anklam beobachten.
2019 ließ sich ein Elch beim Badeausflug in der Peene bei Anklam beobachten. ZVG
Vermutlich das gleiche Tier hatte kurz zuvor für Aufregung in Anklam gemeldet.
Vermutlich das gleiche Tier hatte kurz zuvor für Aufregung in Anklam gemeldet. ZVG
Der Elch, der 2017 Usedom unsicher machte, wurde im Netz kurzerhand „Pommes” getauft.
Der Elch, der 2017 Usedom unsicher machte, wurde im Netz kurzerhand „Pommes” getauft. ZVG
Das Tier flanierte förmlich durch manchen beliebten Urlaubsort der Insel und ließ sich dabei filmen.
Das Tier flanierte förmlich durch manchen beliebten Urlaubsort der Insel und ließ sich dabei filmen. ZVG
Neubrandenburg ·

Es ist wieder Elch-Saison in MV. Seit einigen Jahren tauchen die gewaltigen Tiere zuverlässig im Osten des Landes auf. So auch jetzt: Erst in der Feldberger Seenlandschaft, nun in Neubrandenburg wurde ein Tier gesichtet – der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um den selben Elch handelt. Als heimisch gelten die Tiere nicht – auch wenn das Jagdgesetz sie explizit unter Schutz stellt. Zu DDR-Zeiten war das noch etwas anderes. 1986 wurde ein solches Tier in der Nähe von Neubrandenburg erlegt.

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Elche sind inzwischen regelmäßige Gäste

Die Sichtung der Tiere sorgt in der Region jedes Mal für viel Wirbel. Auch beim Seenplatten-Elch kursieren im Netz bereits jetzt zahlreiche Fotos und Videos. Das war in den vergangenen Jahren ähnlich. 2017 tauchte ein Elchbulle immer wieder auf Usedom auf – mitunter mitten in größeren Ortschaften und offenbar ohne Scheu vor Autos oder Menschen, ließ sich das Tier fotografieren und filmen. Bei einer Abstimmung im Internet wurde dem Tier, wohl in Anlehnung an seine pommersche Herkunft, der Name „Pommes” verpasst. Der verzückte Anwohner, Touristen und das Internet über Wochen. Im vergangenen Jahr gab es das gleiche Spiel in der Region zwischen Anklam und Ueckermünde. Hier besuchte der Elch sogar Privatgrundstücke und trabte zwischen Rutsche und Kinderschaukel umher, bis die Polizei ihn mit mehreren Streifenwagen und einiger Mühe aus dem Stadtgebiet vertrieb.

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Gefahr für den Menschen

Auch in der Uckermark und in der vorpommerschen Grenzregion werden immer wieder Elche gesichtet. Im Umland von Neubrandenburg und Neustrelitz streifte ebenfalls 2017 ein Exemplar über Wochen durch die Gegend und ließ sich immer wieder fotografieren. So faszinierend der Anblick auch sein mag – Behörden und Polizei warnen immer wieder vor den Tieren, bei denen Gewicht und Kraft für den Menschen gefährlich werden können – selbst wenn das Tier gar nicht attackieren will. Auch für Autofahrer sind die großen Tiere eine enorme Gefahr.

Einwanderer aus dem Osten

Bislang geht man davon aus, dass die Tiere, die jeweils im August und September durch Vorpommern und Ost-Mecklenburg ziehen, aus der polnischen Grenzregion kommen. In den vergangenen Jahren waren es meist junge Elchbullen – möglicherweise auf der Suche nach einem eigenen Revier.

 

 

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