STRAßENGLÄTTE

▶ Neuschnee sorgt für Unfälle im Osten von MV

Starker Schneefall hat in der Nacht zu Donnerstag für einige Unfälle auf den Straßen im Osten Mecklenburg-Vorpommerns gesorgt. Auch auf der A20 hatte ein Fahrer die Kontrolle über seinen LKW verloren.
In der Nacht zu Donnerstag hat es kräftig geschneit, wie auch hier in der Innenstadt von Neubrandenburg zu sehen ist. Am
In der Nacht zu Donnerstag hat es kräftig geschneit, wie auch hier in der Innenstadt von Neubrandenburg zu sehen ist. Am Morgen begann der Schnee jedoch schon wieder zu schmelzen. Simon Voigt
Stralsund.

Starker Schneefall haben seit Mittwochabend für mehrere witterungsbedingte Verkehrsunfälle in Mecklenburg Vorpommern gesorgt. So meldete allein das Polizeipräsidium Neubrandenburg in der Nacht zu Donnerstag für den Osten Mecklenburg-Vorpommerns vier Unfälle, bei denen aber niemand verletzt wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf einige Tausend Euro.

In Stralsund war demnach der Fahrer eines Autos bei einsetzendem Schneefall gegen eine Hauswand gefahren. Es entstand ein Gesamtschaden von 4.500 Euro.

[Video]

In Ziethen (Vorpommern-Greifswald) kam ein 20-jähriger Autofahrer auf der Bundesstraße 109 an einer Kreuzung von der Fahrbahn ab, fuhr ein Straßenschild um und prallte gegen einen Baum. Ursache sei die witterungsbedingte Glätte gewesen, so die Polizei.

LKW-Fahrer verliert auf A20 die Kontrolle

Gegen Mitternacht kam ein LKW, der aus der Richtung Stralsund zur Autobahnabfahrt Neubrandenburg-Ost (A20) fuhr, durch den einsetzenden Schneefall von der Fahrbahn ab. Der 36-jährige Fahrer beschädigte dabei eine Mittelschutzplanke.

Auf der B194, hinter einem Waldstück zwischen Stavenhagen und Demmin, hatte ein Fahrer (43) kurz nach Mitternacht die Kontrolle über sein Auto verloren. Das Fahrzeug überschlug sich und kam dann im Straßengraben zum Stehen. Es entstand ein Totalschaden von 500 Euro.

Zwei Menschen bei Unfall in Anklam gestorben

In Anklam sind am Mittwochabend zwei Menschen bei einem tragischen Unfall gestorben. Ein Auto fuhr auf schneeglatter Fahrbahn ungebremst in die Peene. Die genauen Umstände sind noch unklar.

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Kommentare (8)

Es ist Winter. Bitte drauf einstellen.

Woher sollten es die meist jungen Menschen wissen? Frau Merkel hat nicht Winter befohlen und keine Warnung gegeben vor dem Feind des Autofahrers, dem Winter.

Die unzutreffende Überschrift, der Neuschnee habe für Unfälle gesorgt, wird mit einem fehlerhaften Satz fortgesetzt: Nicht die Regeln der Grammatik sind daran schuld, dass Sätze falsch formuliert werden, sondern der Artikelverfasser, der die Regeln der Grammatik nicht kennt. "Starker Schneefall haben seit Mittwochabend für mehrere witterungsbedingte Verkehrsunfälle in Mecklenburg Vorpommern gesorgt." Schneefall steht im Singular, das Verb "haben" jedoch im Plural. Viele ältere Kraftfahrer aus den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts mussten ohne Winterbereifung fahren, ein Schneeräum- und Streudienst war damals nur auf ausgewählten Strecken verfügbar. In 99 von 100 Fällen sind unangemessene Geschwindigkeit und Nichtbeherrschen des Kraftfahrzeuges wegen Nichtbeachtung der Straßen- und Witterungsverhältnisse die Ursache. Zusammenstöße mit einem Baum ? Ist der Baum plötzlich auf die Fahrbahn gesprungen ? Wenn es früher Winterreifen gab, dann oft nur zwei Stück pro Kraftfahrzeug, und die kamen zumeist auf die Antriebsachse. Gaspedal undLenkrad waren eine Sache der gefühlvollen Bedienung. Servolenkungen verhindern heutzutage das notwendige und damals mögliche Gespür für die wirklichen Lenkkräfte. Viele Fahrer/innen glauben, die Fahrerassistenzsysteme wie ABS, DTC, ASR, würden wirkungsvoll das Schlimmste verhüten.Der NK sollte sich nicht auf Unfallberichte beschränken, sondern technisch - physikalisch aufklärend zu einem besseren Fahrverhalten beitragen.

Wenn man keine Ahnung hat sollte man nicht beim NK arbeiten! Es ist doch eindeutig das Unvermögen der Kraftfahrer, die mit den wenigen Schneeflocken ein Problem hatten. Wir hatten früher Winter mit Schneemassen und es gab weniger Unfälle als im Sommer. Wer heute an 5 cm Schnee scheitert der sollte seinen Führerschein abgehebn ehrlich. Bei dem Wetter fährt man verantortungsbewusst langsam und rücksichtsvoll. Aber woher sollen es dIese Menschen lernen, jeder auf die technik seines Blechle vertraut, anstelle auf sein Hirn!

Ist das eine gefühlte, alternative Wahrheit, dass es früher weniger Verkehrsunfälle gab als heute oder gehört der ADAC jetzt auch zur Lügenpresse? Der schreibt nämlich von 85% weniger Unfällen seit 69/70. Entweder ist ihre Aussage falsch oder die vom ADAC. Muss jeder selbst entscheiden, wem er glaubt. Einem Netto76 oder dem deutschen Automobilclub.

So wie Sie es beschreiben stimmt es natürlich.
Dies ist ein super Beispiel, um den Unterschied zwischen subjektiv und objektiv zu erklären :
Objektiv gibt es weniger Unfälle bei mehr Verkehrsaufkommen. Das liegt zum Beispiel an den höheren Sicherheitsausstattungen der heutigen Fahrzeuge.
Subjektiv sind die Unfälle gestiegen, da uns die sozialen Medien und die ständige Informationsflut des Internets quasi in Echtzeit mit News überschwemmt. Die meisten Leute sind dann nicht mehr in der Lage, diese Flut zu bewältigen.
Ähnlich verhält es sich mit der Sicherheit. Oder die angeblich verzogene Jugend.
Häufig kommen dann die Bauernfänger der obskuren, rechten Kleinparteien und schüren dann die subjektive Wahrnehmung, um politisches Kapital daraus zu schlagen.

Herrlich diese zusammengeschobenen Matschberge auf der Marktplatzplatte, das nenn ich. mal “Winter in MV“...

ist Vorpommern. Das dürft ihr ruhig schreiben, ihr Helden!