FRANK WILHELM

Nordkurier-Journalist gewinnt MV-Medienpreis

Der langjährige Nordkurier-Reporter Frank Wilhelm hat beim Landespresseball den diesjährigen Medienpreis Mecklenburg-Vorpommern erhalten.
Nordkurier-Reporter Frank Wilhelm (links) nahm den Preis von OZ-Chefredakteur Andreas Ebel entgegen. Mit im Bild: Moderatorin
Nordkurier-Reporter Frank Wilhelm (links) nahm den Preis von OZ-Chefredakteur Andreas Ebel entgegen. Mit im Bild: Moderatorin Victoria Herrmann. Jürgen Mladek
Neubrandenburg.

In den Reihen der Nordkurier-Redaktion befindet sich seit dem Wochenende ein weiterer Preisträger: Dr. Frank Wilhelm, Reporter in der Neubrandenburger Zentralredaktion, hat den Landesmedienpreis Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Die Jury würdigte damit „einen „leidenschaftlichen Journalisten, der sich an Themen festbeißen kann, wie es nur die wenigsten tun”, so Andreas Ebel, Chefredakteur der „Ostsee-Zeitung”, der den Preis überreichte.

Frank Wilhelm (55) ist seit 1993 für den Nordkurier tätig. Der promovierte Germanist volontierte beim Nordkurier, anschließend war er in verschiedenen Funktionen für unser Haus tätig, unter anderem als Leiter der Lokalredaktion Ueckermünde. Seit vielen Jahren ist er nun in der Zentralredaktion als Reporter tätig. Nebenher kümmerte er sich lange Jahre um die Volontärsausbildung.

 

„Frank Wilhelm ist der Inbegriff des guten Journalisten”, sagt Nordkurier-Chefredakteur Jürgen Mladek: „Klar und konsequent in seinem Streben nach Wahrhaftigkeit und Aufklärung – und zugleich voller Hingabe für seine Leserinnen und Leser.”

Aus Sicht der Nordkurier-Chefredaktion zeichnet sich Frank Wilhelm, der in den vergangenen Jahren viel über DDR- und insbesondere Stasi-Geschichte veröffentlichte, dadurch aus, dass er nie nach möglichst spektakulären „Enthüllungen” strebe, sondern nach einem Einwirken auf die aktuelle politische Kultur. Seine Reportagen transportierten deshalb immer auch die Themen Verführbarkeit, Konformismus und Populismus, die er in historisch spannende Zusammenhänge bringr und damit ganz konkret Geschichte ins Hier und Heute übertrage. Er habe sich also anders als manche Berufskollegen nie als „Stasi-Jäger” billig profiliert, sondern sein großes Thema durch emphatische Hinwendung zum Alltagsleben der Menschen glaubwürdig und nachvollziehbar für einen großen Lesekreis gemacht.

„Wir sind alle sehr stolz auf Frank Wilhelm und gratulieren ihm von Herzen”, formuliert Jürgen Mladek im Namen des Nordkurier-Kollegiums.

Wie differenziert Wilhelm auf die DDR-Geschichte blicken kann, zeigen auch seine vielfältigen Publikationen im Nordkurier-Verlag Mecklenbook. Dort finden sich unter vielen anderen Veröffentlichungen etwa ein Werk über die Aktivitäten der Terror-Gruppe RAF in der DDR, aber ebenso eine Sammlung kurioser Erfindungen aus dem DDR-Alltag.

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