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Nutzen Kriminelle die Coronakrise aus?

Viele bleiben derzeit zu Hause, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Das könnte Einbrecher abschrecken. Dennoch können die Menschen weiter Opfer von Kriminellen werden.
dpa
Nutzen Kriminelle die Coronakrise aus?
Nutzen Kriminelle die Coronakrise aus? Ronny Hartmann
Rampe.

Für eine Bilanz der Einbruchszahlen seit Ausbreitung des neuartigen Coronavirus ist es nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) in Rampe noch zu früh. Die Kriminalitätsentwicklung könne zwischen einzelnen Tagen und Wochen sehr schwankend sein, daher müsse ein längerer Zeitraum erfasst werden, teilte das LKA auf Anfrage mit.

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Eine Abnahme der Einbruchszahlen ist naheliegend, da viele Menschen bundesweit mehr Zeit in ihren Wohnungen verbringen und Einbrecher so womöglich abgeschreckt sind.

Fälle, in denen sich Verbrecher als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgeben, um in Wohnungen zu gelangen, seien laut LKA in Mecklenburg-Vorpommern vereinzelt gemeldet worden. Das LKA warnte vor vor dem sogenannten Phishing, einer Form der Internetkriminalität. Dort geben sich Kriminelle per Mail als offizielle Stellen wie Polizei, Organisationen und Unternehmen aus, um an Daten der Nutzer zu gelangen. Bei dem Öffnen der Mailanhänge sei daher Vorsicht geboten.

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