STROMKABEL VOM OSTSEE-WINDPARK

Offshore-Stromkabel vor erstem Testbetrieb

Der Ausbau der Offshore-Windkraft boomt in der Ostsee. Jetzt muss der grüne Strom an Land. Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz steht kurz vorm Testbetrieb seiner Stromtrasse.
dpa
Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz steht kurz vorm Testbetrieb seiner Stromtrasse.
Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz steht kurz vorm Testbetrieb seiner Stromtrasse. Stefan Sauer
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Lubmin.

Die Offshore-Stromtrasse „Ostwind 1” steht vor dem ersten Testbetrieb. Nach Angaben des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, der das 90 Kilometer lange Stromkabel vom Windparkfeld „Adlergrund” durch die Ostsee bis zum Anlandepunkt in Lubmin verlegt, laufen derzeit die Funktionstests für zwei von drei parallelen Kabelsträngen.

„Wir starten den Testbetrieb des ersten Kabels in wenigen Tagen”, sagte der 50Hertz-Projektleiter für Offshore, Henrich Quick. Anfang 2018, so die Prognosen, könnte dann probeweise der erste grüne Strom vom Iberdrola-Windpark „Wikinger” zum 50Hertz-Umspannwerk Richtung Lubmin fließen. In die Stromanbindung „Ostwind 1” durch die Ostsee investiert 50Hertz eigenen Angaben zufolge etwa 1,5 Milliarden Euro. Mit dem Bau von weiteren Windparks könnte eine weitere Trasse folgen.

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