WENIGER CORONA-TESTS

Pendler an deutsch-polnischer Grenze endlich entlastet

Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann ist erleichtert, dass Polen zum einfachen Risikogebiet herabgestuft worden ist. Die Metropolregion Stettin bleibt zusammen.
Grenzübergang Ahlbeck: Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen zählte Polen seit dem 21. März zum Hochin
Grenzübergang Ahlbeck: Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen zählte Polen seit dem 21. März zum Hochinzidenzgebiet. Stefan Sauer
Greifswald ·

„Die Landesregierung war in den letzten Monaten auf schwierige Situationen wie die Heraufstufung Polens zum Hochinzidenzgebiet vorbereitet. Auch die eventuelle Einstufung Polens als Virus-Variantengebiet hätte nicht zu einer vollständigen Grenzschließung geführt.” Das betonte Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann am Freitagabend.

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In Bezug auf die am Freitag vom Robert-Koch-Institut bekanntgegebene Herabstufung Polens vom Hochinzidenzgebiet zum einfachen Risikogebiet erklärt Dahlemann: „Die Quarantäne-Verordnung sieht nun vor, dass nur noch alle vier Tage bei regelmäßig pendelnden Personen ein Test durchgeführt werden muss. Das ist eine deutliche Entlastung für alle in der gemeinsamen grenzüberschreitenden Region.”

Metropolregion Stettin bleibt zusammen

Die erhöhte Sicherheit durch eine strenge Testpflicht und vor allem der Aufbau der grenznahen Testzentren und die Einführung der Testkostenzuschüsse hätten laut Dahlemann geholfen, dass die Metropolregion Stettin weiter zusammen bleibe und die Berufspendler aber zum Beispiel auch Familien über die Grenze pendeln konnten.

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Gleichzeitig wies Dahlemann jedoch darauf hin, dass es für die neue Einstufung eine Übergangsfrist von zehn Tagen gäbe. Konkret: Ab dem 19. Mai gelten dann die Lockerungen der Testpflicht.

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Kommentare (1)

woher kommen denn dann die hohen Infektionszahlen in Vorpommern-Greifswald, gerade in den Gemeinden der Stetinregion? Komisch!