Laufsteg

Philipp Amthor modelt bald in Frankfurt

Philipp Amthor empfiehlt Politikern gedeckte, dunkle Farben.
Ein Frankfurter Maßschneider hat Philipp Amthor (CDU) als Model für seine Gala rekrutiert. Bei der Anprobe verrät der Jungpolitiker, was ihm bei Mode wichtig ist.

Zwar hat Heidi Klum noch kein Foto für ihn. Dafür hat Maßschneider Stephan Görner aus Frankfurt aber einen neuen Zweireiher für den CDU-Politiker Philipp Amthor aus Torgelow. Und den soll der 26-Jährige bei Görners „Kleider machen Leute”-Gala vorführen, als Model.

Dabei kommt es ihm in der Politik bekanntlich ja eher auf die inneren Werte an. „Die Leute sollen sich nicht zu viele Gedanken über unsere Klamotten machen”, sagte Amthor der BILD-Zeitung bei der Anprobe. „Sie sollten sagen: Der ist ordentlich, der ist vernünftig angezogen. Und lieber den Inhalten zuhören, die ich vermitteln will.”

„Kleider machen Leute” – das bedeutet für Politiker: Mit der Kleidung können sie einen seriösen Eindruck machen, sollten aber nicht mit dem äußeren Auftritt vom Wesentlichen ablenken. Das ist beruflich Amthors Mode-Credo.

Philipp Amthor gibt Stilberatung für Politiker

In seinem privaten Mode-Kosmos dagegen gehe „schon Einiges.” Als Politiker solle man jedoch eher zu gedeckten, dunklen Farben tendieren, gibt der 26-Jährige eine spontane Stilberatung: Hier gelte eher das klassische Schema: schwarz, grau, blau. „Im Sommer vielleicht auch mal ein bisschen was Helles.”

Jungen Politikern empfiehlt der 26-Jährige Blautöne, die er auch selbst gerne trägt. Ob blau, grau oder schwarz, wichtig sei es in dem Beruf, auf sich zu achten: „Das ist nicht nur eine Frage persönlicher Eitelkeit”, findet Amthor, „Es ist auch eine Frage von Respekt gegenüber dem Parlament und der Öffentlichkeit.”

Zwei Anzüge schneidert Görner ihm für die VIP-Modenschau laut BILD-Zeitung noch auf den Leib. Bei der Wohltätigkeits-Gala im November werden Spenden für die Leberechtstiftung der Frankfurter Neuen Presse gesammelt.

Christine Gerhard

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