CORONAVIRUS

▶ Philipp Amthor: „Wir geben unser Bestes, um dieser Krise zu trotzen”

Der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor (CDU) wendet sich mit einer Videobotschaft an die Menschen im Nordosten. Er verspricht, in der Corona-Krise vor allem den medizinischen Bereich und die Wirtschaft zu stärken.
Philipp Amthor hat eine Videobotschaft zur Coronakrise veröffentlicht.
Philipp Amthor hat eine Videobotschaft zur Coronakrise veröffentlicht. Screenshot
Neubrandenburg.

Bundestag und Bundesrat wollen in dieser Woche milliardenschwer Hilfsprogramm für Krankenhäuser und die Wirtschaft auf den Weg bringen. Mit dabei in Berlin auch Philipp Amthor (CDU), der zweitjüngste Abgeordnete des Bundestags. Aus zahlreichen Gesprächen mit Pflegern, mit Ärzten, mit Polizisten und Kameraden der Feuerwehr – mit Menschen, die dafür arbeiten, dass Staat und Gesellschaft auch in diesen schwierigen Zeiten funktionieren, aus Gesprächen mit Unternehmern wisse er um die zahlreichen Sorgen der Menschen, erklärte er in einer exklusiven Videobotschaft für den Nordkurier gegenüber den Menschen im Nordosten.

„Ich weiß, dass viele von Ihnen im Moment natürlich große Erwartungen an die Politik haben und dass manche von Ihnen auch enttäuscht sind. Ja, manches geht nicht schnell genug. Ja, manches erscheint zu bürokratisch. Aber bitte seien Sie sicher: Wir geben unser Bestes, um dieser Krise zu trotzen”, erklärte er.

Das Video in voller Länge sehen Sie hier:

[Video]

Amthor, der aus Ueckermünde stammt, und dessen Wahlkreis sich auf das östliche Vorpommern sowie die Region Neubrandenburg erstreckt, verdeutlichte, dass der Corona-Krise auch auf der Bundesebene der Kampf angesagt wird. „Im Bundestag werden wir schweren Herzens, aber aus gutem Grund die „Schuldenbremse“ lockern, um alle nötigen Mittel bereitzustellen, die es jetzt braucht, um die Krise zu bewältigen. So werden wir allein 90 Millionen Euro für die Beschaffung von Schutzausrüstung und von Material für die Intensivpflege zur Verfügung stellen. Mehr als 150 Millionen Euro dienen der Entwicklung von Impfstoffen und Therapeutika.”

Zudem, so Amthor, würde der Bund einen Schutzschirm für Unternehmen und Beschäftigte aufspannen. Hierzu gehöre die erleichterte Einführung der Kurzarbeit sowie die Vergabe von KfW-Kredite in „unbegrenztem Maße” und die Stundung von Steuern. „Auch Selbstständige und Kleinstunternehmen sollen mit Krediten und Zuschüssen unterstützt werden.”

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