VERDÄCHTIGER GEGENSTAND

Polizei beschlagnahmt Explosionssimulator in Supermarkt

Die Polizei musste am Freitagmorgen mit Kripo und Munitionsbergungsdienst zu einem Greifswalder Supermarkt eilen. Mitarbeiter hatten einen verdächtigen Gegenstand gefunden.
Die Polizei musste am Freitagmorgen mit Kripo und Munitionsbergungsdienst zu einem Greifswalder Supermarkt eilen.
Die Polizei musste am Freitagmorgen mit Kripo und Munitionsbergungsdienst zu einem Greifswalder Supermarkt eilen. NK-Montage
Greifswald.

In einem Supermarkt bei Greifswald wurde am Freitagmorgen, kurz nach der Marktöffnung ein verdächtiger Gegenstand in einem Regal gefunden. Mitarbeiter informierten darauf hin die Polizei. Weiter verdächtige Gegenstände wurden auch nach einer intensiven Suche nicht gefunden.

Munitionsbergungsdienst gibt Entwarnung

Der Munitionsbergungsdienst konnte nach einer Begutachtung den fraglichen Gegenstand im Regal als einen Explosionssimulator identifizieren. Wird ein solcher Simulator „scharf gemacht” kann er knallen, blitzen und rauchen. Die Polizei entschied, dass der Markt nicht evakuiert werden müsste und entfernte den Gegenstand. Weitere Untersuchungen zum Gegenstand und zu den Umständen der Tat sollen laut den Beamten erfolgen.

Polizei sucht nach Zeugen

Die Kriminalpolizei war zur Spurensicherung ebenfalls vor Ort und hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Täter ist bislang unbekannt. Deswegen bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung: Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Greifswald unter 03834 540-224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Handlung war strafbar

Die Polizei weist an dieser Stelle darauf hin, dass solche Taten strafrechtliche Konsequenzen haben. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sowie eines Vergehens nach dem Sprengstoffgesetz wurde eingeleitet. Sollte sich der Anfangsverdacht erhärten, so hat der Täter in diesem Fall eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder Geldstrafe zu erwarten. Zudem werden die Kosten des Polizeieinsatzes dem Verantwortlichen auferlegt.

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