ANGLER GESTORBEN

Polizei ermittelt nach tödlichem Bootsunglück vor Rügen

Ein Boot mit zwei älteren Anglern ist vor der Insel Rügen gekentert. Einer der beiden Männer überlebte das nicht. Die Polizei versucht nun herauszufinden, wie es dazu kommen konnte.
dpa
Am Sonntag kam es auf der Ostsee vor der Insel Rügen zu einem tragischen Bootsunfall, bei dem ein Mann starb (Symbolbild)
Am Sonntag kam es auf der Ostsee vor der Insel Rügen zu einem tragischen Bootsunfall, bei dem ein Mann starb (Symbolbild). © Matze - stock.adobe.com
Garz ·

Die Ursache für das Anglerunglück mit einem Toten am Sonntag vor der Südspitze der Insel Rügen ist weiter unklar. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Montag in Stralsund erklärte, hat die Staatsanwaltschaft ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Damit sollen die Umstände des Vorfalls südlich von Garz (Vorpommern-Rügen) und auch die Todesursache bei dem Verunglückten genauer geklärt werden. Zur Unfallzeit herrschte im Greifswalder Bodden böiger Südwestwind bis zur Stärke sieben. Bodden und Ostsee sind etwa vier Grad kalt.

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Boot war vor Rügen gekentert

Die 77 und 80 Jahre alten Männer sollen nach bisherigen Ermittlungen am Sonntag an der Küste im Norden von Vorpommern-Greifswald mit einem 4,40 Meter langen Boot mit Außenbordmotor gestartet sein. Gegen Mittag bemerkten Passanten von der Südspitze der Insel Rügen aus in Höhe Palmer Ort das gekenterte Boot und die um Hilfe rufenden Männer.

Die Angler schafften es samt gekentertem Boot noch ins flache Wasser, wo sie von Zeugen geborgen wurden. Der 80 Jahre alten Angler war aber so stark unterkühlt, dass er später in einer Klinik an den Unfallfolgen starb. Der 77-jährige Bekannte kam ebenfalls stark unterkühlt in eine Klinik, sei aber nicht in Lebensgefahr, hieß es.

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