FAHRRAD AN- UND AUTO ABSCHLIEßEN

Polizei gibt Tipps für sicheren Urlaub in MV

Falls einem die Geldkarte gestohlen wird, ist es gut, die Sperrnotruf-Nummer 116116 zu kennen. Diesen und viele weitere Hinweise hat die Polizei für Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern parat.
Bevor man in den Urlaub fährt, sollten Haus oder Wohnung gut gegen Einbrecher gesichert werden.
Bevor man in den Urlaub fährt, sollten Haus oder Wohnung gut gegen Einbrecher gesichert werden. Joerg Rofeld
Gerade im Urlaub soll man an Diebe denken.
Gerade im Urlaub soll man an Diebe denken. ©-Racle-Fotodesign---stock.adobe.com
Im Urlaub ist einiges zu beachten, damit Diebe nicht zuschlagen.
Im Urlaub ist einiges zu beachten, damit Diebe nicht zuschlagen. Claudia Marsal
Neubrandenburg ·

Ab Freitag dürfen auch Tagestouristen wieder in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub machen. Und auch die Ferien starten bald. Damit alle sicher in den Urlaub starten können, hat das Polizeipräsidium Neubrandenburg ein paar Tipps zusammengetragen – „damit sie die zahlreichen Seen der Mecklenburgischen Seenplatte, die wundervollen Ostseestrände zwischen Rügen und Usedom und die großartige Natur im Osten Mecklenburg-Vorpommerns unbeschwert genießen können”, so Polizeisprecherin Nicole Buchfink.

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Bevor man in den Urlaub startet, solle man ein paar Sicherheitsvorkehrungen treffen. Während der Abwesenheit Haus beziehungsweise Wohnung nicht unbewohnt erscheinen lassen. Nachbarn bitten, regelmäßig den Briefkasten zu leeren. Auf dem Anrufbeantworter oder in den sozialen Netzwerken keine Hinweise auf Abwesenheit hinterlassen.

Pass und Kreditkarte kopieren

Wichtige Unterlagen wie Pass, Flugticket, Kreditkarte und neuerdings auch Impfausweis vor Reiseantritt kopieren und die Kopien an separater Stelle im Gepäck aufbewahren. Um Debit- oder Kreditkarten bei einem Diebstahl unverzüglich sperren zu können, sollte die Sperrnotruf-Nummer 116116 notiert oder gespeichert werden.

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Außerdem sollte jeder laut Polizei nur so viel Bargeld oder Zahlungskarten mit sich führen, wie nötig. Wertgegenstände und Gepäck sollten nie unbeaufsichtigt sein. „Seien sie insbesondere bei größeren Menschenansammlungen, zum Beispiel im Gedränge an Bahnhöfen, Flughäfen oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten vorsichtig. Diese sind bei Taschendieben sehr beliebt.”

Auch seien bei der Fahrt in den Urlaub Zahlungsmittel, Ausweise und Dokumente direkt am Körper zu tragen. Wenn die Reisenden dann sicher am Urlaubsort angelangt sind, gibt es laut Polizei weitere Dinge zu beachten.

So wenig Bargeld wie möglich

„Auto, Wohnwagen, Hotelzimmer oder Ferienwohnung immer abschließen, auch wenn sie nur kurz weg sind. Lassen Sie Geld und andere Wertsachen nie offen herumliegen”, rät die Polizei. Außerdem: „Reduzieren sie Bargeld auf das notwendige Minimum und zeigen sie anderen möglichst wenig davon.” Auch bei kurzen Zwischenstopps an Tankstellen oder Raststätten sei Vorsicht geboten. „Dieben reicht eine kurze Abwesenheit, um Wertsachen aus dem Fahrzeug zu stehlen oder sogar damit wegzufahren.”

Jeder sei gut beraten, sein Fahrzeug, ob Pkw, Caravan oder Fahrrad, auf belebten und gut beleuchteten Plätzen abzustellen. Nichts Wertvolles solle im Fahrzeug sein, auch nicht im Kofferraum. Selbstverständlich sei der Zündschlüssel auch bei kurzen Pausen abzuziehen und Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel seien abzuschließen.

Wer mit Rucksack unterwegs ist, soll wichtige Gegenstände auf keinen Fall in Außentaschen aufbewahren. „Besonders für Radfahrer ist unser Urlaubsland ein immer beliebteres Ziel geworden. Jedoch bildet der Diebstahl von Fahrrädern und Fahrradträgern einen besonderen Schwerpunkt in unserer Region”, so Nicole Buchfink.

Dünne Schlösser sind leicht zu knacken

Stabile Fahrradschlösser sollten genutzt werden. Dünne Ketten-, Bügel-, oder Kabelschlösser lassen sich leicht mit einfachen Hilfsmitteln oder Werkzeugen wie Kombizange oder Seitenschneider knacken. Immer soll das Fahrrad an festen Gegenständen angeschlossen, nicht einfach abgeschlossen werden.

Eine Möglichkeit, sein Fahrrad zu schützen, sei das Anbringen eines versteckten Senders am Rad. Diese Sender, sogenannten GPS-Tracker, alarmieren den Besitzer per Nachricht auf das Mobiltelefon, wenn das abgestellte Fahrrad bewegt wird. Zudem übermitteln sie laufend den aktuellen Standort des Fahrrads.

Sinnvoll sei es auch, das Rad codieren zu lassen oder anders individuell zu kennzeichnen. „Wenn sie ihren Fahrradträger nicht nutzen, entfernen sie ihn bitte vom Fahrzeug und lagern sie ihn sicher”, sagt Nicole Buchfink. Wer Probleme im Urlaub bekommt, solle keine Scheu haben, die Polizei vor Ort anzusprechen. „Wir sind gerne für sie da und haben mit unserem Bäderdienst die touristischen Regionen verstärkt im Blick.”

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