KONTROLLEN

Polizei gingen viele Handy-Sünder ins Netz

Mit dem Handy am Steuer erwischt zu werden, ist seit Kurzem richtig teuer – egal ob im Auto oder auf dem Fahrrad. Die Polizei legte sich mit Erfolg in der Seenplatte und in Vorpommern-Greifswald/Rügen auf die Lauer.
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Die Polizei hat bei Auto- und Radfahrern kontrolliert, ob sie das Handy während der Fahrt benutzt haben (Symbolbild).
Die Polizei hat bei Auto- und Radfahrern kontrolliert, ob sie das Handy während der Fahrt benutzt haben (Symbolbild). Monika Skolimowska
Neubrandenburg.

Wie berichtet, waren am Donnerstag etwa 150 Polizisten im Rahmen der themenorientierten Verkehrskontrollen „Handy und Überholen” im Einsatz. Sie kontrollierten in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald sowie Vorpommern-Rügen etwa 1500 Fahrzeuge und außerdem Radfahrer.

56 Handyverstöße kamen dabei zu Tage. Auch vier Radfahrer nutzten während des Fahrens ihr Handy. Zusätzlich wurden 19 Überholverstöße festgestellt. Daneben ahndete die Polizei insgesamt 27 Vorfahrt-/Vorrangverstöße und 31 Personen waren nicht angeschnallt.

Raser im Oktober

Im Oktober standen die Themen Geschwindigkeit und lichttechnische Einrichtungen im Fokus der Kontrollen. Dabei wurden über 44.600 Fahrzeugführer kontrolliert. Insgesamt stellten 480 Beamten unter anderem über 3.200 Geschwindigkeitsverstöße und etwa 210 Mängel beim Licht bzw. Fehler bei der Benutzungspflicht fest. 134 Radfahrer waren mit ungenügend beleuchteten Fahrrädern unterwegs.

Im kommenden Dezember wird es bei den Kontrollen verstärkt um Alkohol und Drogen am Steuer gehen.

Seit dem 19. Oktober 2017 ist die Handybenutzung für Verkehrsteilnehmer teurer. Statt 60, werden künftig mindestens 100 Euro Strafe fällig. Zudem gibt es mindestens einen Punkt in Flensburg.

Werden Radfahrer mit dem Handy am Ohr beim Fahren erwischt, gibt es ein Verwarngeld von 55 Euro – also 30 Euro mehr als vor dem 19. Oktober.

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