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Als der Zug mit dem Ziel Binz auf Rügen am Stralsunder Hauptbahnhof eintraf, forderten Bundespolizisten die beiden Männer auf, auszusteigen. Stefan Sauer
Bundespolizei-Einsatz

Polizei holt Maskenverweigerer in Stralsund aus der Bahn

Nachdem sie andere Fahrgäste beleidigt und bedroht hatten sowie mehrmals das Tragen einer Maske verweigerten, flogen zwei Männer in Stralsund aus einem Intercity.
Stralsund

Die Bundespolizei hat in Stralsund zwei Männer aus einem Zug geholt, weil sie das Tragen einer Maske verweigerten und andere Fahrgäste bedrohten. Wie eine Sprecherin der Bundespolizei mitteilt, hatten die beiden Thüringer im Alter von 54 Jahren am Sonntag seit der Abfahrt des Intercity von Berlin mehrere Male das Aufsetzen einer Maske verweigert. „Im Zug bedrohten und beleidigten die Männer darüber hinaus weitere Reisende im Abteil”, so die Sprecherin.

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Als der Intercity mit dem Ziel Binz auf Rügen am Stralsunder Hauptbahnhof eintraf, forderten Bundespolizisten sie auf, den Zug zu verlassen. Allerdings erschwerte der Alkoholpegel der 54-Jährigen den Angaben zufolge den Rausschmiss. Atemalkoholtests auf der Bundespolizeiwache ergaben demnach Werte von 2,00 und 1,03 Promille.

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Im Anschluss durften die Männer ihre Reise nach Binz fortsetzen, heißt es von der Bundespolizei weiter. Die Thüringer müssen sich nun wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz in Verbindung mit der Corona-Landesverordnung sowie wegen Beleidigung und Bedrohung verantworten müssen.

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