Terroranschlag

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Polizei probt den Ernstfall in Vorpommern-Rügen

Am Dienstag fand in Brandenburg eine große Anti-Terrorübung statt, eine Woche später soll auch in MV der Ernstfall geprobt werden.
Am Dienstag fand in Brandenburg eine große Anti-Terrorübung statt, eine Woche später soll auch in MV der Ernstfall geprobt werden.
Patrick Pleul

In Deutschland herrscht weiter eine hohe Terror-Gefährdung. Auch die Polizei in MV bereitet sich auf mögliche Anschläge vor. Deshalb kann es am Dienstag zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern bereitet sich erneut auf eine große Übung vor: Im Landkreis Vorpommern-Rügen sollen die Beamten angesichts der anhaltend hohen Gefährdung in Deutschland am 20. November das Vorgehen im Fall eines Anschlags oder eines drohenden Anschlags proben, teilte das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Mittwoch mit. Rund 500 Polizisten sollen zum Einsatz kommen.

Die Übung beginnt am Dienstagmorgen im Großraum Stralsund beginnen und sich im Laufe des Tages in den Westen des Landkreises verlagern. Dabei könne es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, warnte die Polizei. Die Beamten werden über den Twitterkanal @Polizei_PP_NB unter dem Hashtag #Polizeiübt2011 über die Übung informieren.

Bereits im Oktober hatte es im Nordosten eine große Polizeiübung gegeben: Deutsche und polnische Polizisten hatten bei der bisher größten deutsch-polnischen Polizeiübung entlang der Grenze den Umgang mit Entführungsfällen und dabei auch das zweisprachige Miteinander trainiert.

Kommentare (1)

auch in den nächsten Jahren nicht viel ändern - der Feind / das Problem steht im eigenen Lager