Ruhestörung

Polizei rückt 25 Mal wegen Lärm und Alkohol aus

Viele in MV sind lautstark ins lange Pfingstwochenende gestartet. So laut, dass die Polizei immer wieder ausrücken musste. Auf der Insel Rügen wurde ein 14-Jähriger seinen Eltern übergeben.
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In Vorpommern und der Seenplatte wurde in der Nacht auf Samstag viel gefeiert (Symbolbild).
In Vorpommern und der Seenplatte wurde in der Nacht auf Samstag viel gefeiert (Symbolbild). Angelika Warmuth
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Neubrandenburg.

Eine unruhige Nacht hatten einige Anwohner und somit auch die Einsatzleitstelle und Polizisten der Polizeireviere im Bereich des Polizeipräsidiums in Neubrandenburg* vom Freitag zum Pfingstsamstag. Viele Bürger fühlten sich durch ihre Nachbarn in ihrer Nachtruhe gestört und wählten den Notruf der Polizei – zwischen 21.30 Uhr und 2.30 Uhr allein 25 Mal.

In vielen Fällen war bereits wieder Ruhe eingetreten als die Beamten am Ort der Unruhe eintrafen. Gegen 00.30 Uhr zum Beispiel wurde die Polizei Neustrelitz zum Ferienpark Granzow bei Mirow gerufen. Dort stellten sie fünf „Veranstaltungen” fest, die etwas lauter waren.

Nach entsprechender Belehrung kehrte aber jeweils Ruhe ein. Viele Urlauber saßen hier auf ihren Terrassen und haben sich unterhalten.

Laute Musik und Alkohol auf Rügen

In Bergen auf Rügen trafen die Beamten des Polizeihauptrevieres dort etwa zum gleichen Zeitpunkt auf eine Gruppe von neun Personen, die im Rotenseepark über eine Bluethooth-Box laut Musik hörten und Alkohol tranken.

Auch sie wurden zur Nachtruhe angehalten. Bei der Kontrolle der Personen wurde auch ein 14-Jähriger angesprochen, der bei einem freiwilligen Atemalkoholtest einen Wert von 1,04 Promille belegte. Er wurde an seine Eltern übergeben und sein 18-jähriger Freund, der ihm den Alkohol zur Verfügung stellte, erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

* Der Bereich des Polizeipräsidiums in Neubrandenburg umfasst die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte.