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Steine-Transport

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Polizei stoppt Fahrer mit riskant gesicherter Ladung

Völlig unzureichend hatte dieser Autofahrer seine Fracht gesichert. Neben der Ladung saß zudem ein kleines Kind.
Völlig unzureichend hatte dieser Autofahrer seine Fracht gesichert. Neben der Ladung saß zudem ein kleines Kind.

Das hätte schief gehen können: Nur mit den bloßen Händen und einer Hundeleine war ein Steinelement in einem Auto befestigt. Direkt daneben: ein Kleinkind.

Aus den Worten der twitternden Polizisten der Region Wismar/Nordwestmecklenburg konnte man fast das Kopfschütteln herauslesen, so schockiert schienen die Beamten gewesen zu sein. „Hundeleine? Ladungssicherung sieht anders aus!”, kommentierten sie die Bilder einer Polizeikontrolle, bei der ein äußerst unvorsichtiger 38-jähriger Autofahrer gestoppt worden war. Er hatte ein mindestens zwei Meter langes Stein-Element mit seinem VW Golf transportieren wollen.

Allerdings war das lange Teil mit Leine und Beifahrerhänden nicht nur völlig unzureichend gesichert. Direkt neben der Ladung saß auch noch ein Kleinkind. Nicht auszudenken, was bei einer Vollbremsung oder einer scharfen Kurve in dieser Konstellation alles hätte passieren können!

 

 

Bereits vor einigen Tagen war der Polizei in MV ein ziemlich unkonventionell fahrendes "Fahrrad-Mobil" auf der Autobahn aufgefallen

Im Landesosten hat die Polizei im Rahmen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!” währenddessen eine erste Bilanz der Auftaktkontrollen zum Themenschwerpunkt „Verbotswidriges Überholen und Handynutzung” vorgelegt. Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg seien seither 755 Fahrzeuge an 52 verschiedenen Orten kontrolliert worden, hieß es in einer Mitteilung.

Die Beamten hätten dabei bisher 33 Handy- und zehn Überholverstöße festgestellt. Zusätzlich wurden 28 Gurtverstöße geahndet sowie 18 Verstöße wegen Vorfahrt/Vorrang und 62 wegen Geschwindigkeit. Die Kontrollen mit dem Schwerpunkt „Handy und Überholen” laufen noch den gesamten Monat September.