DURCHSUCHUNG IN GREIFSWALD

Polizei sucht Drogen – und findet Waffen

Bei einer Hausdurchsuchung im Zusammenhang mit Drogen-Vergehen hat die Polizei in Greifswald nicht bloß die gesuchten Betäubungsmittel, sondern auch mehrere Waffen gefunden.
Was die rund 20 Polizisten bei der Durchsuchung alles fanden, zeigt dieses Foto.
Was die rund 20 Polizisten bei der Durchsuchung alles fanden, zeigt dieses Foto. Polizei
Greifswald.

Am frühen Dienstagmorgen hat die Polizei mit über 20 Kräften in Greifswald eine Wohnung und eine Kleingartenparzelle durchsucht. Sie gehören einem 43-jährigen Deutschen, gegen den bereits seit Längerem wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt wird.

Spezialkräfte im Einsatz – Waffenbesitz vermutet

Weil die Polizei bereits davon ausging, dass der Mann Waffen besitzen konnte, waren an dem Einsatz auch Spezialkräfte beteiligt. Zuvor hatte das Amtsgericht Stralsund einen entsprechenden Durchsuchungsbeschluss erlassen.

In der Wohnung des 43-Jährigen wurden dann auch tatsächlich Betäubungsmittel gefunden. Um welche es sich handelt, muss jedoch noch gerichtsfest ermittelt werden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelt es sich um etwa 400 g Haschisch und ca. 100 g Amphetamine, sowie Konsumartikel und diverse Kleinstmengen.

Verdächtiger bleibt trotzdem auf freiem Fuß

Darüber hinaus wurden in der Wohnung des Mannes diverse Waffen und Messer aufgefunden und beschlagnahmt. Mit jetzigem Stand handelt es laut Polizei sich um Schreckschuss- und Luftdruckwaffen, deren Beschussfähigkeit bedarf jedoch einer waffentechnischen Untersuchung. Eine waffenrechtliche Erlaubnis besitzt der Mann nicht.

Der 43-Jährige war wegen diverser Eigentumsdelikte polizeilich bekannt. Gegen ihn lagen keine Haftgründe vor, weshalb er auf freiem Fuß blieb. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Anklam dauern an.

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Kommentare (1)

Drogen dielen, Waffen horten, polizeilich einschlägig bekannt sein, aber es "lagen keine Haftgründe vor". Ja dann...