INSEL RÜGEN

Polizei zieht nach Demos gegen "AfD-Flügeltreffen" Bilanz

500 Menschen demonstrierten gegen das „AfD-Flügeltreffen” in Binz auf der Insel Rügen. Schon vor der Demo fand die Polizei Graffitis, außerdem verhinderte sie einen Blockadeversuch.
Polizei vor dem Strandhotel Arkona in Binz auf der Insel Rügen: Hier traf sich der rechtsnationalen Flügel der AfD.
Polizei vor dem Strandhotel Arkona in Binz auf der Insel Rügen: Hier traf sich der rechtsnationalen Flügel der AfD. Stefan Sauer
Die Demonstration durch Binz richtete sich gegen das Treffen.
Die Demonstration durch Binz richtete sich gegen das Treffen. Stefan Sauer
Laut Polizei demonstrierten etwa 500 Menschen.
Laut Polizei demonstrierten etwa 500 Menschen. Stefan Sauer
Die Demonstrationen endete am Nachmittag friedlich.
Die Demonstrationen endete am Nachmittag friedlich. Stefan Sauer
Einzelheiten zu dem Treffen der AfD sind noch nicht bekannt.
Einzelheiten zu dem Treffen der AfD sind noch nicht bekannt. Stefan Sauer
Binz.

Am Samstag haben etwa 500 Menschen friedlich gegen das „AfD-Flügeltreffen” in Binz auf der Insel Rügen demonstriert.

Beamten der Polizeiinspektion Stralsund und des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV sowie weiterer Dienststellen aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg waren dabei im Einsatz.

Das Bündnis „Rügen für alle – Gemeinsam gegen Rechts” zog kurz nach 11 Uhr vom Binzer Hauptbahnhof in Richtung Strandpromenade. Nach einer Kundgebung und weiteren Programmpunkten auf einer Veranstaltungsbühne an der Proraer Straße/ Ecke Hans-Beimler-Straße ging es gegen 13 Uhr über die Dünenstraße, Dollahner Straße und Schillerstraße zum Seebrückenvorplatz – und dann wieder zurück zur Bühne.

Das Bündnis „Greifswald für alle” demonstrierte zwischen 11 und 13.30 Uhr auf der Strandpromenade unter dem Motto: „Kein Raum der AfD”. Die Demonstration endete am Nachmittag friedlich.

Graffitis mit Bezug zum „AfD-Flügeltreffen”

Bereits am frühen Samstagmorgen gegen 2.45 Uhr fand die Polizei in der Dollahner Straße in der Nähe des Hauptbahnhofs mehreren Graffitis in schwarzer Farbe mit Bezug zum „AfD-Flügeltreffen”. Eine Bushaltestelle, eine Hauswand und ein Müllcontainer wurden besprüht. Es gibt zwei Tatverdächtige, gegen die nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ermittelt wird.

Abseits des angemeldeten Versammlungsgeschehens kam es durch vorherige Versammlungsteilnehmer zu einer kleineren Störaktion in der Proraer Straße. Mehrere Personen versuchten, eine Zufahrt zum Veranstaltungsort zu verhindern. Die Polizei schritt ein, um ein Passieren dieser Stelle für Pkw und Fußgänger zu ermöglichen.

Im Bereich der Strandpromenade kam es außerdem zu zwei Widerstandshandlungen. Gegen die beiden Tatverdächtigen wurden jeweils Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie in einem Fall wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.

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Kommentare (2)

dass bei fast jeglichen Demonstrationen von Links irgendetwas beschädigt/ beschmutz wird. Da stellt sich dem Bürger die Frage, wer sich nicht benehmen kann. Geht es bei Links wirklich um den Bürger? Kürzlich in Demmin wurden Anträge der AfD und UWG mehrheitlich abgelehnt, sei es für behindertengerechte Zugänge oder für erschwingliche Eintrittspreise fürs Freibad, dem schulischen Schwimmunterricht der Grundschule etc. CDU und Linke haben das Land an die Wand gefahren und sie werden es augenscheinlich weiterhin machen. Ob man CDU, SPD, Linke oder die Grünen wählt, ist mittlerweile unrelevant, ist mittlerweile politischer Einheitsbrei.

Und darum wählen wir die Faschisten der AFD in unsere Parlamente...