BEHANDLUNGSMETHODEN

Polizeiarzt weist Bericht zurück

Der Nordkurier berichtete über einen Polizeiarzt und dessen Behandlungsmethoden. Unsere Redaktion sieht sich in zwei Punkten zu Klarstellungen veranlasst.
Schwerin.

Die Nordkurier-Berichterstattung der vergangenen Wochen über den Polizeiarzt Dr. L., über dessen Verhalten und Behandlungsmethoden es in der Vergangenheit wiederholt Beschwerden und Kritik aus Reihen der Polizeibeamten gegeben hat, erregt weiterhin die Gemüter – etwa in der MV-Landespolitik sowie im Schweriner Innenministerium, dem die Landespolizei untersteht. Der betroffene Dr. L. hat die Berichterstattung in zahlreichen Punkten als falsch oder unzutreffend zurückgewiesen. Unsere Redaktion sieht sich in zwei Punkten zu Klarstellungen veranlasst.

So haben wir in unserem Beitrag „Ein Polizeiarzt, dem nicht nur Frauen misstrauen“ vom 1. August 2020 berichtet, dass in einem der Protokolle über die Ermahnungen des Medizinaldirektors der Polizei, Thomas Gründler, an Herrn Dr. L. festgehalten wird: „Bei Dr. L. bestünde hier aber wenig Problembewusstsein“. Soweit hierdurch der Eindruck erweckt worden sein sollte, dass sich die Ermahnung des Medizinaldirektors an Herrn Dr. L. auf dessen fehlendes Problembewusstsein bezogen habe, stellen wir hiermit richtig, dass sich die Ermahnung ausschließlich auf die Wortwahl des Dr. L. bezogen hat und Herr Gründler sich zu dessen Problembewusstsein nicht verhalten hat. Wir haben in diesem Beitrag des Weiteren berichtet, Polizeiarzt Dr. L. habe eine Beamtin, „fünf bis zehn Minuten“ oberkörperfrei stehen lassen. Soweit der Begriff „oberkörperfrei“ dahin verstanden worden sein sollte, dass die behandelte weibliche Patientin mit entblößter Brust da gestanden habe, stellen wir hiermit klar, dass die betreffende Patientin einen BH getragen hat.“

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