Hier noch Polizeipräsident, bald der neue Inspekteur der Landespolizei: Nils Hoffmann-Ritterbusch.
Hier noch Polizeipräsident, bald der neue Inspekteur der Landespolizei: Nils Hoffmann-Ritterbusch. Simon Voigt
Karriere

Polizeipräsident Hoffmann-Ritterbusch verlässt Neubrandenburg

Nils Hoffmann-Ritterbusch, bisheriger Chef aller Ordnungshüter im östlichen Teil des Landes, wechselt in das Innenministerium. Dort beerbt er einen alten Bekannten.
Neubrandenburg

Der Chef des Präsidiums Neubrandenburg wird ranghöchster Polizist in Mecklenburg-Vorpommern: Nils Hoffmann-Ritterbusch übernimmt im Mai den Posten des Polizeiinspekteurs von Wilfried Kapischke. Das erfuhr der Nordkurier aus einer zuverlässigen Quelle, das zuständige Innenministerium wollte das am Donnerstag noch nicht bestätigen – dementierte das aber auch nicht.

Bisherige Inspekteur geht in Ruhestand

Der 60-jährige Hoffmann-Ritterbusch trat schon 1978 in die Polizei Schleswig-Holsteins ein, wurde schon mit 19 Jahren Gruppenführer in einer Hundertschaft der Bereitschaftspolizei und 1989 nach der Ausbildung für den gehobenen Dienst zum Kommissar ernannt. Wie andere auch ging Hoffmann-Ritterbusch nach der Wende in den Osten. Nach verschiedenen Führungsaufgaben in Schwerin und Rostock übernahm Hoffmann-Ritterbusch 2016 als Präsident die Verantwortung für das Polizeipräsidium Neubrandenburg, zuständig für die östliche Hälfte des Landes.

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Zuvor führte Wilfried Kapischke das Präsidium. Der Polizeibeamte, der aus der Region Strasburg stammt, wechselt jetzt in den Ruhestand. Wer dann der neue Polizeipräsident in Neubrandenburg wird, steht noch nicht fest. Die Stelle werde ausgeschrieben, heißt es.

 

 

 

 

 

 

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