„Papiermüll”

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Postzusteller gibt Entsorgung von rund 1000 Briefen zu

Hunderte Briefe landeten in Wismar nicht bei ihren Empfängern, sondern im Altpapier.
Hunderte Briefe landeten in Wismar nicht bei ihren Empfängern, sondern im Altpapier.
Sven Hoppe

Polizisten hatten Hunderte Briefe in einem Altpapiercontainer gefunden. Die Ermittlungen führten zu einem 25-Jährigen, der auch einen Grund für sein Verhalten nannte.

Nach dem Fund von mehr als 700 ungeöffneten und in einem Altpapiercontainer entsorgten Briefen in Wismar hat ein Postzusteller eingeräumt, die Sendungen weggeworfen zu haben. Der 25-Jährige habe erst seit wenigen Wochen als Zusteller gearbeitet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Als Begründung soll er angegeben haben, dass diese Arbeit, die er erst seit wenigen Wochen ausführte, nichts für ihn sei.

Er räumte außerdem ein, am Dienstag weitere 300 Briefe in dem Container entsorgt zu haben. Sie wurden den Angaben zufolge von der Polizei sichergestellt. Gegen den Mann werde nun wegen Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses ermittelt.

Kommentare (2)

Das ist doch die Höhe!! Dann hätte er einfach nicht zur Arbeit gehen sollen, wenn die Arbeit nichts für ihn ist. Dann wären die Briefe eben 1 Tag später von einer Vertretung ausgetragen worden, aber so? Ist dem Menschen nicht klar, was Briefe enthalten können an wichtigen Dingen? Botschaften, letzte Zahlungsaufforderungen, womöglich eine Vorladung vom Gericht? Der müsste seine Entlohnung zurückzahlen und eine ordentliche empfindliche Geldstrafe bekommen.

Das gabt es schon in der DDR Zeit im Postamt Neustrelitz, beim der Ferienarbeit, aber nicht so viel Briefe, da war man mehr auf Geld aus