Das Baggerschiff „Elisabeth Høj” ist an der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort in der Kernzone des Natio
Das Baggerschiff „Elisabeth Høj” ist an der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort in der Kernzone des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft” im Einsatz. Der Bau des Inselhafens vor der Küste Prerows ist geplant. Bernd Wüstneck
Fischland-Darß-Zingst

Prerow bekommt längste Seebrücke der Ostsee

Der vieldiskutierte Inselhafen vor Prerow auf dem Darß soll Ende 2023 stehen. Das Agrarministerium habe den Bauauftrag erteilt, sagte eine Sprecherin am Dienstag.
dpa
Prerow

Ein hufeisenförmige Hafen soll in der Ostsee vor Prerow aufgeschüttet werden. Geplant sind Steganlagen mit Plätzen für einen Seenotrettungskreuzer und gut 40 Sport- und Fischerboote, ein Hafengebäude, ein Fahrgastschiff-Anleger und eine 720 Meter lange Seebrücke.

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Die Prerower Seebrücke vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sei die längste im Ostseeraum, so die Sprecherin. Die Baukosten werden mit 41 Millionen Euro angegeben.

Mehrere Jahre geplant

Der neue Hafen soll den Nothafen Darßer Ort ersetzen, der sich in der Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft befindet und deshalb aufgegeben werden muss. Teil des Auftrags sei daher auch die Renaturierung des bisherigen Nothafens, hieß es.

Die Planungen hatten mehrere Jahre gedauert. Die weitere Detailplanung habe die Arbeitsgemeinschaft Inselhafen übernommen. Diese besteht den Angaben zufolge aus vier größeren Bauunternehmen. Federführend sei der Bereich Ingenieur- und Hafenbau der Ed. Züblin AG in Rostock.

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