FÜR ERHALT DES ABSTIEGS

Protestaktion am Rügener Königsstuhl

Über nahezu 200 Jahre konnte man vom Königsstuhl an den Strand der Ostsee hinabsteigen. Das Land hat die Treppe gesperrt und führt dafür Sicherheitsgründe an. Eine Bürgerinitiative will den Abstieg erhalten.
dpa
Der Abstieg am bekanntesten Wahrzeichen der Insel, dem Königsstuhl, soll zurückgebaut werden.
Der Abstieg am bekanntesten Wahrzeichen der Insel, dem Königsstuhl, soll zurückgebaut werden. Stefan Sauer
Sassnitz.

Auf der Insel Rügen machen eine Bürgerinitiative und Touristiker mobil für den Erhalt des seit fast 200 Jahre bestehenden Abstiegs am bekanntesten Wahrzeichen der Kreideküste, dem 118 Meter hohen Königsstuhl. Sie haben am Karsamstag eine Protestaktion am Königsstuhl geplant.

Der Abgang ist seit zwei Jahren gesperrt, nachdem ein Baum auf die Treppe gestürzt war. Im Oktober gab das Umweltministerium den Rückbau des Abstiegs bekannt und begründete dies mit den geologischen Instabilitäten im Hang.

Dagegen wurden bislang mehr als 3000 Unterschriften gesammelt. Nach Ansicht der Bürgerinitiative „Bewahrt Lohme” und des Tourismusvereins Lohme hat die Sperrung gravierende Auswirkungen auf den Tourismus.

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Kommentare (3)

das soll 2018 zu gefährlich sein? Natürlich ist eine Steilküste gefährlich. Es wird immer wieder Schäden an der Treppe geben. Die müssen ständig ausgebessert werden. Das kostet Geld. Doch hier handelt es sich um den schönsten Ort auf der größten deutschen Insel! Da sollte es doch möglich sein, diese Holztreppe in Stand zu halten.

Instandhalten, bzw reparieren.
Schilder aufstellen, Betreten auf eigene Gefahr, bei erforderlichen Rettungs und Bergungsmaßnahmen erfolgt 100% Kostenbeteiligung ggf auch von Angehörigen. Dann soll jeder für sich entscheiden.

ein weiteres eklatantes Beispiel für das völlige Versagen deutscher Politik und Bruchteil einer fatalen Summierung falscher fehlgeleiteter deutscher Finanzierungen / Unterstützungen - national wie international!!!!