HEIMTÜCKISCH ERSCHLAGEN

Prozess nach Tod einer Mutter – Rache an Tochter als Motiv?

Mit einer Eisenstange und einem Beil soll ein Mann aus der Region Rostock eine Frau angegriffen und getötet haben. Ursprünglich hatte er es wohl auf ihre Tochter abgesehen.
dpa
Der 38-Jährige hatte sich nach der Tat im Dezember 2020 per Telefon bei der Polizei gemeldet. (Symbolbild)
Der 38-Jährige hatte sich nach der Tat im Dezember 2020 per Telefon bei der Polizei gemeldet. (Symbolbild) BillionPhotos.com_stock-adobe-com
Lüneburg ·

Nach dem gewaltsamen Tod einer Mutter hat am Donnerstag der Prozess gegen einen 38-Jährigen am Lüneburger Landgericht begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten aus der Region Rostock vor, er habe die 56-Jährige getötet, um sich an ihrer Tochter zu rächen.

Der Deutsche soll sich, so die Anklageschrift, ursprünglich zum Wohnhaus begeben haben, um deren Tochter aus Rache für eine Strafanzeige zu töten. Als in Wrestedt (Kreis Uelzen) aber die Mutter die Haustür geöffnet habe, habe der Angeklagte diese mit einer Eisenstange und einem Beil angegriffen und heimtückisch erschlagen.

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Der 38-Jährige hatte sich nach der Tat im Dezember 2020 per Telefon bei der Polizei gemeldet. Er ließ sich ohne Widerstand am Tatort festnehmen. Er soll der in Rostock lebenden Tochter des Opfers nachgestellt haben. Wegen der Vielzahl an Beteiligten findet die Hauptverhandlung im Tagungszentrum des Bergström Hotels in Lüneburg statt.

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