LANDGERICHT SCHWERIN

Prozess um Missbrauch in 50 Fällen beginnt

Ein Mann aus Schwerin soll eine 14-Jährige zum Sex genötigt und sie mit Geld und Handys bezahlt haben. Zudem soll er jugendpornografische Bilder des Mädchens besessen haben.
dpa
Ein Mann aus Schwerin muss sich wegen Kindesmissbrauchs vor dem Schweriner Landgericht verantworten.
Ein Mann aus Schwerin muss sich wegen Kindesmissbrauchs vor dem Schweriner Landgericht verantworten. Jens Büttner
Schwerin.

Ein Mann aus Schwerin muss sich seit Dienstag wegen Kindesmissbrauchs vor dem Schweriner Landgericht verantworten. Der 42-Jährige soll laut Anklage eine damals 14-Jährige zum Geschlechtsverkehr genötigt und sie dafür mit Geld und Handys bezahlt haben, sagte ein Gerichtssprecher. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann 50 Fälle in einem Zeitraum von Juni 2014 bis Oktober 2015 vor, für die er insgesamt bis zu 2500 Euro gezahlt haben soll.  Zudem soll er jugendpornografische Bilder des Mädchens besessen haben. Die Betroffene habe er schon lange gekannt, da er früher mit ihr und ihrem Vater zusammengewohnt habe.

In seiner polizeilichen Vernehmung hatte der Mann eingeräumt, mehrfach Verkehr mit ihr gehabt zu haben, nannte aber dem Sprecher zufolge eine deutlich niedrigere Zahl der Fälle. Zudem habe es sich bei dem Geld nicht um eine Bezahlung, sondern Geschenke zum Geburtstag oder zu Ostern gehandelt.

In einem weiteren Fall soll er ein anderes, ebenfalls 14-jähriges Mädchen im Jahr 2016 genötigt haben, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen, sagte der Sprecher. Ob beide Mädchen vor Gericht aussagen müssen, oder ob der Angeklagte ihnen dies mit einer Einlassung erspart, blieb zunächst unklar.

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