CUTTERMESSER-ATTACKE

Prozessbeginn nach tödlicher Geburtstagsfeier in Greifswald

Ein 31-Jähriger steht wegen Totschlags und versuchten Mordes vor dem Landgericht Stralsund. Mit einem Cuttermesser soll er einen Mann getötet und einen weiteren lebensgefährlich verletzt haben.
dpa
Für den Prozess sind mindestens drei Verhandlungstage geplant. Zum Auftakt sind sechs Zeugen geladen, darunter der damali
Für den Prozess sind mindestens drei Verhandlungstage geplant. Zum Auftakt sind sechs Zeugen geladen, darunter der damalige Gastgeber und die Polizisten, die den Fall aufgenommen hatten. BillionPhotos.com_stock-adobe-com
Stralsund ·

Sechs Monate nach einer tödlichen Messerattacke auf einer Geburtstagsfeier in Greifswald beginnt am Dienstag der Prozess. Ein 31-Jähriger steht wegen Totschlags und versuchten Mordes vor dem Landgericht Stralsund. Die Tat soll sich am 25. Januar in der Wohnung der Lebensgefährtin des Gastgebers ereignet haben, wo drei Männer feiern wollten.

Nach bisherigen Ermittlungen soll der Angeklagte zuerst unvermittelt den Jubilar am Hals lebensgefährlich verletzt haben. Der dritte Beteiligte soll dazwischen gegangen und den Angreifer weggezogen haben. Dabei sei der Helfer ebenfalls mit dem Cuttermesser attackiert worden, der Mann starb. Der Gastgeber überlebte trotz der lebensbedrohlichen Verletzungen.

Der Angeklagte soll laut Staatsanwaltschaft zur Tatzeit unter Alkohol und Drogen gestanden haben. Er sei als „eingeschränkt schuldfähig” eingestuft und nach dem Vorfall in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Der Grund für die Attacke blieb zunächst unklar, auch weil sich der 31-Jährige bisher noch nicht geäußert habe.

Für den Prozess sind mindestens drei Verhandlungstage geplant. Zum Auftakt sind sechs Zeugen geladen, darunter der damalige Gastgeber und die Polizisten, die den Fall aufgenommen hatten. Eine Gerichtsmedizinerin und ein Psychiater sind als Sachverständige geladen. Mit einem Urteil wird frühestens am 19. August gerechnet.

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Kommentare (3)

Warum wird in diesem Fall keine Nationalität angegeben?
Ah im Ursprungsartikel steht es ja. Ein Deutscher.

Sie glauben doch nicht, dass es für Menschen die auf sowas Wert legen, tatsächlich eine Rolle spielt woher jemand kommt.

Ideologisch motivierte Leugnungen transportieren persönliche Einstellungen - unabhängig vom Wahrheitsgehalt - mit dem Zweck der etappenartigen Internalisierung im Gegenüber.

Aids-Leugner, Klimawandel-Leugner, Holocaust-Leugner, Mondlandungs-Leugner, Corona-Leugner. Alles das gleiche.

Die Taten werden durch Nennung der Nationalität nicht revidiert bzw wenn der/die Täter deutsch sind, macht es dies nicht besser. Verbrechen bleibt Verbrechen.