KRAWALL-KINDER

Randalierende 13-Jährige wüten in Rostock

Zwei Krawall-Kinder sollen am Sonntag eine wahre Randale-Orgie veranstaltet haben, darunter das Zerstechen von Reifen an 15 Autos. Auch eine Erwachsene war teilweise beteiligt.
dpa
Zwei Kinder haben am Sonntagmorgen in Rostock durch extreme Randale die Polizei nicht zur Ruhe kommen lassen.
Zwei Kinder haben am Sonntagmorgen in Rostock durch extreme Randale die Polizei nicht zur Ruhe kommen lassen. Nordkurier
Rostock.

Mutmaßlich randalierende Teenager haben am Sonntagmorgen die Polizei in Rostock in Atem gehalten und erheblichen Schaden verursacht. Die beiden 13-Jährigen sollen laut der Polizei unter anderem für den Brand einer Laube im Stadtteil Groß Klein, zerstochene Autoreifen, aufgebrochene Briefkästen und Steinwürfe auf eine fahrende S-Bahn verantwortlich sein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zumindest an den Steinwürfen sei noch eine 20-Jährige beteiligt gewesen, sagte eine Sprecherin.

Sechs aufgebrochene Lauben, zerstochene Autoreifen, aufgebrochene Briefkästen

Im Zuge eines Brandeinsatzes in der Kleingartenanlage „Am Malbusen” gegen 4.30 Uhr am frühen Morgen seien sechs weitere aufgebrochene Lauben entdeckt worden. Zwei Stunden später habe ein Zeitungsstapel neben einem Wohnhaus gebrannt. Noch vor Eintreffen der Polizei habe eine Bewohnerin das Feuer löschen können. In angrenzenden Straßen seien die Reifen von 15 Autos zerstochen sowie Briefkästen aufgebrochen und Briefe gestohlen worden.

Nach den Steinwürfen auf die S-Bahn habe man am Mittag die beiden 13-Jährigen als Tatverdächtige identifizieren können, sagte die Polizeisprecherin. Im Gegensatz zu der 20-Jährigen mutmaßlichen Mittäterin seien die Kinder noch nicht strafmündig.

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