GEGEN LANDTAGSWAHL

Rechtsausschuss prüft Einsprüche

Der Rechtsausschuss des Landtags befasst sich am Mittwoch erstmals mit 20 Einsprüchen gegen die Landtagswahl vom 4. September.
dpa
Unter anderem fordert ein CDU-Politiker eine Neuzählung der Stimmen in seinem Wahlkreis.
Unter anderem fordert ein CDU-Politiker eine Neuzählung der Stimmen in seinem Wahlkreis. Fredrik von Erichsen
Schwerin.

Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes hatte dem Parlament die Widersprüche zur Entscheidung zugeleitet. So fordert der CDU-Politiker Christian Ehlers eine Neuauszählung der Stimmen im Wahlkreis Vorpommern-Rügen I. Dort war das Rennen zwischen den Direktkandidaten äußerst knapp ausgegangen.

Susann Wippermann von der SPD hatte mit fünf Stimmen vor Ehlers gewonnen. Die Partei Freier Horizont fühlte sich durch die Stimmzettelgestaltung benachteiligt. In Stralsund soll ein Wahllokal während der Stimmenauszählung am Wahlabend verschlossen und damit nicht zugänglich gewesen sein.

Außerdem liegen gegen die Kandidatur des AfD-Landessprechers Leif-Erik Holm mehrere Einsprüche vor. Ihm wird vorgeworfen, angetreten zu sein, ohne seinen Hauptwohnsitz mindestens drei Monate vor der Wahl nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt zu haben. Holm bestreitet den Vorwurf: Er habe seinen Wohnsitz seit Jahren in MV.

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