TROTZ TERROR-ERMITTLUNGEN

Rechtsextreme „Nordkreuz”-Gruppe besteht weiterhin

Die rechtsextreme Prepper-Gruppe „Nordkreuz” soll nach Erkenntnissen der Bundesregierung auch heute noch existieren. Peter Ritter (Die Linke) fordert ein konsequentes Vorgehen.
dpa
Ein ehemaliges Mitglied des SEK (Mitte) im Gerichtssaal bei einem Prozess 2019 im Zusammenhang mit der rechten Prepper-Gruppe
Ein ehemaliges Mitglied des SEK (Mitte) im Gerichtssaal bei einem Prozess 2019 im Zusammenhang mit der rechten Prepper-Gruppe „Nordkreuz”. Die Gruppe soll nach Erkenntnissen der Bundesregierung immer noch existent sein. (Archiv) Bernd Wüstneck
Peter Ritter, innepolitischer Sprecher der Linksfraktion in Schwerin, fordert eine Zerschlagung von „Nordkreuz”.
Peter Ritter, innepolitischer Sprecher der Linksfraktion in Schwerin, fordert eine Zerschlagung von „Nordkreuz”. Kai Horstmann
Schwerin ·

Die Bundesregierung geht von einem Fortbestand der vom Landesverfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften Prepper-Gruppe „Nordkreuz” aus. Nach den vorliegenden Erkenntnissen verfügen mehrere Gruppenmitglieder über einen Zugang zu legalen Schusswaffen, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Mitgliedern der Linken-Bundestagsfraktion. Der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, forderte am Dienstag eine Zerschlagung von „Nordkreuz”.

„Knapp vier Jahre nach dem Auffliegen des Nordkreuz-Netzwerks mit seinen mörderischen Plänen müssen wir vom Fortbestand dieser Gruppierung ausgehen. Dieser Befund ist unfassbar und ein Schlag ins Gesicht besonders jener Menschen, die in den Fokus der mutmaßlichen Rechtsterroristen geraten sind”, erklärte Ritter. Seit dem Jahr 2017 ermittelt der Generalbundesanwalt gegen zwei Mitglieder der Gruppe wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Ritter: Behörden verharmlosen „Nordkreuz”

Die Ermittlungen laufen der Antwort auf die Kleine Anfrage zufolge noch. Die Mitglieder sollen sich mit dem Anlegen von Vorräten, Waffenlagern und mit Überlebenstrainings auf einen Katastrophenfall vorbereitet haben. In Chats unter Mitgliedern war den Ermittlungen zufolge auch rechtsradikales Gedankengut ausgetauscht worden.

Ritter warf den Behörden vor, „Nordkreuz” zu verharmlosen. „Man begnügt sich damit, lediglich einzelne waffenrechtliche Verstöße zu ahnden.” Insbesondere die Landesbehörden müssten endlich konsequent gegen das Nordkreuz-Netzwerk vorgehen, verlangte er. „Der bisherige zimperliche Umgang ermutigt lediglich weitere Tag-X-Fanatiker, ihre Pläne in die Tat umzusetzen.”

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Kommentare (8)

Da ist wieder der Bewies das die Regierung auf dem rechten Hühnerauge blind ist.

Du weißt Bescheid. Ehrenamtliches rechtes Hühnerauge.

Kann man nicht verbieten.

rechtsextremes, menschenfeindliches Treiben nichts zu tun.
Auch nicht mit GedankenGUT.

Da können wir ja nur froh sein das unser aufrechter Kämpfer Peter Ritter, der gegen alles was ihm RECHTS erscheint publikumswirksam zu Felde zieht, bisher trotz dieser für ihn offenbar lebensbedrohenden rechtsextremen Umtriebe persönlich noch keinen Schaden genommen hat.

Laut NDR wurden allein in den Unterlagen der ehem. DDR- „Grenzbrigade Küste“ aktuell Hinweise auf 189 Todesfälle bei Fluchtversuchen über die Ostsee aus der von dem Politoffizier a.D. Ritter bis 1990 so angehimmelten DDR.
Das ist für Ritter und Co. allerdings wohl kein wichtiges Thema.
Jedenfalls findet sich nichts dazu aus des Peters Zwitterkanal.

ritter....rot front vorwärts immer rückwärts nimmer
eure zeit ist dem herrn sei dank vorbei ....

https://www.welt.de/politik/article3649188/Die-Linke-Wir-sind-Rechtsnachfolgerin-der-SED.html