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Rehe erfolgreich von der A20 vertrieben

Auf der Autobahn A20 bei Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) zwischen den Anschlussstellen Dummerstorf und Sanitz haben Jäger die Rehe verjagt.
Auf der Autobahn A20 bei Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) zwischen den Anschlussstellen Dummerstorf und Sanitz haben Jäger die Rehe verjagt.
Bernd Wüstneck

Weil sie den Verkehr auf der Ostsee-Autobahn gefährdeten, wurden die Rehe nun vertrieben. Nach stundenlanger Vollsperrung können Autos den Straßenabschnitt nun wieder passieren.

Weil vier Rehe von der A20 bei Rostock verscheucht werden mussten, ist die Autobahn am Mittwoch für sechseinhalb Stunden auf einer Länge von gut 15 Kilometern voll gesperrt gewesen. Die Rehe hatten monatelang auf dem Randstreifen gegrast und den Verkehr gefährdet. Ursprünglich sollten die Tiere erlegt werden. Dagegen war jedoch das Schweriner Umweltministerium eingeschritten.

Stattdessen legten am Mittwoch legten 18 Treiber 20 Kilometer zurück, um die vier Rehe auf freies Feld zu treiben. Arbeiter der Autobahnmeisterei flickten Löcher im Wildschutzzaun, um eine Rückkehr der Tiere zu verhindern. Nachmittags wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.