2000 SOLDATEN

Riesiges Marine-Manöver startet am Freitag auf der Ostsee

Auch deutsche Soldaten und Kampfschiffe nehmen an dem internationalen Großmanöver teil. Insgesamt beteiligen sich 14 Nationen an der Übung.
dpa
Beim Marine-Herbstmanöver „Northern Coasts” fährt ein Minenabwehrverband auf der Ostsee mit Schiffen aus
Beim Marine-Herbstmanöver „Northern Coasts” fährt ein Minenabwehrverband auf der Ostsee mit Schiffen aus Lettland (von links nach rechts), Polen, Schweden und Deutschland. Das Ostsee-Manöver mit mehr als 40 Schiffen startet am Freitag. Bernd Wüstneck
Rostock ·

Mit rund 2000 Soldaten aus 14 Nationen beginnt am Freitag auf der Ostsee das internationale Großmanöver „Northern Coasts”. Die Deutsche Marine entsendet die Fregatte „Hamburg”, die Minenjagdboote „Weilheim” und „Sulzbach-Rosenberg” sowie ein Boarding-Team vom Seebataillon aus Eckernförde, wie das Marinekommando am Donnerstag in Rostock mitteilte. Unter der Leitung Schwedens trainieren mehr als 30 Schiffe, 10 Luftfahrzeuge und diverse Landeinheiten in einer fiktiven Lage an Land und im Seegebiet an Schwedens Küstenlinie. Im vergangenen Jahr war das Herbstmanöver wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden.

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Ostsees ist schwieriges Operationsgebiet

Northern Coasts sei ein essenzieller Bestandteil der streitkräfteübergreifenden Kooperation im Ostseeraum, hieß es. Der Schutz der Nordflanke sei ein elementarer Schwerpunkt der Marine zur Landes- und Bündnisverteidigung. Gerade die Ostsee sei als Operationsgebiet schwierig. Meerengen, Belte und Sunde sowie geringe Wassertiefen stellen eine besondere Herausforderung dar.

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Kommentare (5)

Hier pupt sich der Pfau ins Hemd, dort wird der Dorsch mit 8x80k PS beharkt. Läuft bei den Demokraten.

Mich irritiert die Bildunterschrift.
Es sind vier Schiffe zu sehen, laut Bildunterschrift werden diese vier verschieden Nationen zugeordnet.
Nur wenn ich mir das Bild etwas genauer anschaue, sehe ich min. drei Flaggen der BRD.
Frage, fahren Polen und Lettland unter deutscher Flagge (warum) oder gucke ich falsch?

Noch besser: passt auch von rechts nach links nicht. Das 2. v.R., sollte die M75 sein, ein schwedischer Minenjäger.

Vermutlich nur eine vom Pressestab durchgereichte Erklärung vom Auslaufen oder so. Die beiden Ubootjäger sind ja Bug und achtern, wie es im Manöver geübt wird.

Gut möglich das die Bundesmarine ihre Schiffe gegen eine Gebühr verleiht. Geld muss doch irgendwie reinkommen. Oder die haben unter deutscher Flagge eine Fahrgemeinschaft gebildet, jeder darf mal Kapitän sein.

Also ich habe mal fix recherchiert, das erste Boot, die A53 ist die Oker. Diese gehört zur Bundesmarine der BRD nicht zu Polen. Heimathafen Eckernförde.