UNTER ZUG VERKEILT

Rinder sterben auf Bahnschienen bei Rostock

Elf Züge kamen in Rostock mit gut 211 Minuten Verspätung an. Der Grund: Ein Regionalexpress hatte zwei Gallowayrinder überfahren.
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Die beiden Gallowayrinder konnten von ihrer Weide nahe Rostock ausbrechen, weil diese nicht ausreichend eingezäunt war (Symbolfoto).
Die beiden Gallowayrinder konnten von ihrer Weide nahe Rostock ausbrechen, weil diese nicht ausreichend eingezäunt war (Symbolfoto). Gabriele Heyden
Rostock.

Auf der Strecke Hamburg – Rostock sind zwei Gallowayrinder von einem Regionalexpress überrollt worden. Wie es am Montag von der Polizei hieß, kam es in Höhe des Bahnübergangs Gragetopshof (bei Rostock) zu einem Zusammenstoß, wobei sie eines der beiden Tiere unter dem Zug verkeilte. Die Rinder konnten von ihrer Weide ausbrechen, da diese laut Polizei nicht ausreichen eingezäunt war.

Die 76 Passagiere im Zug blieben unverletzt. Die Strecke wurde für die Aufräumarbeiten gesperrt und die Tierkadaver durch die Feuerwehr entsorgt. Der beschädigte Regionalexpress fuhr weiter bis zum Rostocker Hauptbahnhof und wurde dort anschließend in die Werkstatt gebracht. Insgesamt kam es bei elf Zügen zu 211 Minuten Verspätung.

Erst kürzlich kam es bei Rostock zu Zwischenfällen mit Tieren auf Gleisen. Unter anderem stieß ein Güterzug mit Wildschweinen zusammen. 

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