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Rostocker Eisbärbaby heißt Fiete

Bei seiner feierlichen Taufe auf den Namen "Fiete" lernt der im Dezember 2014 geborene Eisbären-Junge im Zoo in Rostock zum ersten Mal Schnee kennen
Bei seiner feierlichen Taufe auf den Namen "Fiete" lernt der im Dezember 2014 geborene Eisbären-Junge im Zoo in Rostock zum ersten Mal Schnee kennen
Bernd Wüstneck

Der norddeutsche Name hat sich bei rund 3000 Einsendungen, die beim Zoo eingingen, durchgesetzt. Für seinen Vater endet mit der Taufe die Zeit in Rostock.

Das im Dezember geborene Rostocker Eisbärbaby heißt "Fiete". Knapp vier Monate nach seiner Geburt wurde der Halbbruder des legendären Berliner Eisbären Knut am Dienstag von Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) getauft. Hunderte Zuschauer und zahlreiche Journalisten verfolgten bei strömenden Regen die Zeremonie.

Für die Namensuche waren beim Zoo rund 3000 Briefe, Mails und Anrufe eingegangen. Sie kamen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Australien und den USA, wo über die Geburt berichtet wurde. Erst seit vergangenem Mittwoch können Besucher Fiete bestaunen, zuvor war er von seiner Mutter in der Wurfhöhle aufgezogen worden. Nun ist der inzwischen knapp 20 Kilo schwere Eisbär dabei, seine Umgebung zu erkunden.

Für seinen Vater Lars endet am Mittwoch der Aufenthalt in Rostock. Er wird im Zoo von Aalborg (Dänemark) erwartet. Lars war im Mai 2012 von Wuppertal aus an die Ostsee gekommen. Er wurde im Dezember 1993 in München geboren, war dann von 1999 an zehn Jahr lang in Berlin.