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Rostocker Flüchtlingsunterkunft nach Hinweis auf Paris-Attentäter durchsucht

Die Polizei durchsuchte die Flüchtlingsunterkunft vergeblich.
Die Polizei durchsuchte die Flüchtlingsunterkunft vergeblich.
Carsten Rehder

Nach den Terroranschlägen in Paris hat es am Dienstagabend aufgrund von Zeugenhinweisen einen Großeinsatz der Polizei in Rostock gegeben.

Anlass war die Aussage eines Anwohners, der den gesuchten Salah Abdeslam an einer Flüchtlingsunterkunft erkannt haben wollte. Die Flüchtlingsnotunterkunft im Stadtteil Toitenwinkel sei allerdings über etwa 90 Minuten hinweg erfolglos durchsucht worden, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch erklärte. In dem ehemaligen Hotel nur wenige Kilometer vom Fährhafen entfernt leben derzeit rund 100 Zuwanderer.

Der Anwohner hatte die Polizei telefonisch informiert. Der Einsatz begann kurz bevor das Fußball-Länderspiel in Hannover aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde.

Kommentare (1)

Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern,wo ich in Zeiten der RAF nicht aus den Stiefel kam,weil die Bürger nach einem Anschlag,hinter jeder Hecke einen Angehörigen der RAF gesehen haben will. Jetzt nach den Anschlägen in Paris pp ist die Polizei in der gleichen Situation,wie wir damals waren. Sie muss jedem kleinen Hinweis nachgehen und wenn er noch so abstrus klingen mag. Wir hatten uns auch nicht vorstellen können,dass die RAF gerade in der DDR Unterschlupf bekommen hat.