Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann aus Rostock seine Eltern ermordet hat (Archivbild).
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann aus Rostock seine Eltern ermordet hat (Archivbild). Stefan Tretropp
Der Sohn hatte kurz nach der Tat bei Polizei den Doppelmord an seinen Eltern gestanden (Archivbild).
Der Sohn hatte kurz nach der Tat bei Polizei den Doppelmord an seinen Eltern gestanden (Archivbild). Stefan Tretropp
Vor Beginn der Hauptverhandlung im Sommer 2020 (Archivbild).
Vor Beginn der Hauptverhandlung im Sommer 2020 (Archivbild). Stefan Tretropp
Nachdem der Verurteilte zur Polizei gegangen war, wurden die Eltern in der Wohnung gefunden (Archivbild).
Nachdem der Verurteilte zur Polizei gegangen war, wurden die Eltern in der Wohnung gefunden (Archivbild). Stefan Tretropp
Urteil rechtskräftig

Rostocker muss nach Doppelmord an Eltern in Haft

Nach eigener Aussage waren es jahrelange Demütigungen, die einen 40-Jährigen aus Rostock dazu getrieben haben, 62 Mal mit einem Jagdmesser auf seine Eltern einzustechen. Das Urteil gegen ihn ist rechtskräftig.
dpa
Rostock

Wegen Doppelmordes an seinen Eltern muss ein inzwischen 40-jähriger Rostocker eine lebenslange Haftstrafe verbüßen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Rostock vom September 2020 verworfen, wie eine Sprecherin des Landgerichts am Freitag mitteilte.

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Zusätzlich zur lebenslangen Freiheitsstrafe hatten die Richter die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich zwar möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen (Az 13 Ks 56/20).

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Jahrelange Demütigungen

Der Deutsche hatte gestanden, seine Eltern in der Nacht vor Silvester 2019 in ihrer Wohnung, in der er mit ihnen wohnte, erschlagen beziehungsweise erstochen zu haben. Demnach schlug er erst auf seinen 62-jährigen Vater mit einem Schlosserhammer ein und versetzte ihm dann 21 Stiche mit einem Jagdmesser.

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Die 61-jährige Mutter tötete er danach mit 41 Stichen. Als Motiv hatte der Angeklagte in seinem Geständnis jahrelange Demütigungen durch seine Eltern angegeben.

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