19 JAHRE GESUCHT

Rostocker Polizei nimmt Räuber fest

Von der Kreuzfahrt direkt in den Knast: In Rostock hat die Polizei zwei gesuchte Straftäter geschnappt. Die Frau des Ersten nahm's offenbar mit Fassung, der Zweite wurde seit 19 Jahren gesucht.
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Im Seehafen Rostock hat die Bundespolizei zwei Männer festgenommen, gegen die ein Haftbefehl vorlag.
Im Seehafen Rostock hat die Bundespolizei zwei Männer festgenommen, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Nordkurier
Rostock.

Die Bundespolizei hat in Rostock zwei Männer festgenommen, die per Haftbefehl gesucht wurden.

Dass seine Ostsee-Kreuzfahrt in Rostock bereits wieder enden wird, hat ein 54-jähriger Grieche bei seinem Zustieg in Kopenhagen auf das Schiff vermutlich nicht geahnt. Aber noch bevor das Schiff in Rostock anlegte, hatte die Polizei ermittelt, dass der 54-Jährige seit 2015 von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe, Zweigstelle Pforzheim, wegen Betruges mit Vollstreckungshaftbefehl gesucht wurde.

Nach Einlaufen des Schiffes wurde der Mann von den Bundespolizisten in Empfang genommen und zur Verbüßung der Freiheitsstrafe von zehn Monaten in die Justizvollzugsanstalt (JVA) gebracht. Wenn er seine Kreuzfahrt zwei Monate später angetreten hätte, wäre der Haftbefehl verjährt gewesen. Seine Ehefrau ließ sich von der Festnahme offenbar nicht sonderlich beeindrucken und setzte die Kreuzfahrt fort.

Gesucht wegen schweren Raubes

Keine zwei Stunden später ging der Bundespolizei im Seehafen Rostock ein 50-jähriger Mazedonier ins Netz. Bereits seit dem Jahr 2000 wurde er von der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin wegen schweren Raubes gesucht.

Die Beamten nahmen ihn kurz vor der Ausreise nach Dänemark fest. Nun muss er von den ursprünglich sieben Jahren und drei Monaten Gesamtfreiheitsstrafe noch eine Restfreiheitsstrafe von 751 Tagen in der JVA verbüßen.

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