Unsere Themenseiten

:

Rostocker untersuchen Schiffs-Wrack

Das Wrack des vor Fehmarn gesunkenen Kutters "Condor" wird in Rostock untersucht.
Das Wrack des vor Fehmarn gesunkenen Kutters "Condor" wird in Rostock untersucht.
Bernd Wüstneck

Der geborgene Fischkutter wurde nach Rostock geschleppt. Über die Unglücksursache wurde bisher nur spekuliert. Jetzt soll endlich Klarheit herrschen, warum zwei Menschen umkamen.

Das Wrack des vor Fehmarn gesunkenen Kutters "Condor" ist in Rostock eingetroffen. Nach einer Nachtfahrt über die Ostsee erreichte der Schwimmkran "Sanne A" mit dem Kutter an Bord am Dienstagmorgen den Tonnenhof in Rostock-Warnemünde.

Kapitän und Decksmann überlebten nicht

Dort soll das am Montag gehobene Wrack von Experten der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung inspiziert werden. Die "Condor" war am 6. Februar aus bislang unbekannter Ursache gesunken. Der 52-jährige Kapitän und sein  Decksmann kamen dabei ums Leben.

Bisher gehen Experten davon aus, dass ein plötzliches Unglück zum Untergang des Schiffs geführt hat. Ein Notsignal oder Funkspruch hatte es nicht gegeben, sagte der Bürgermeister der Stadt Fehmarn, Jörg Weber. Zuvor wurde das Wrack bereits unter Wasser von Polizeitauchern geprüft worden.