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Rostocker Zoo sucht Name für diesen kleinen Eisbär

Neugierig schaut der kleine Rostocker Eisbären-Junge aus seinem Körbchen. Im März soll er zusammen mit Mama "Vilma" in ein Außengehege kommen.
Neugierig schaut der kleine Rostocker Eisbären-Junge aus seinem Körbchen. Im März soll er zusammen mit Mama "Vilma" in ein Außengehege kommen.
Axel Dobbertin-Zoo Rostock

Das Rätsel ist gelüftet. Das kleine Eisbären-Baby im Rostocker Zoo ist ein Junge. Zum ersten Mal tapste der Bruder von Knut jetzt durch den Schnee. Jetzt wird ein Name für ihn gesucht.

Gut zwei Monate ist es her, als die Videokamera aus der Höhle der Rostocker Eisbärenburg plötzlich Bilder von einem kleinen quiekenden Tierchen, kaum größer als ein Meerschweinchen, an die Außenwelt sendete. Seitdem hat der Nachwuchs kräftig zugelegt. Schon siebeneinhalb Kilogramm bringe er auf die Waage, sagt Kuratorin Antje Zimmermann.

Dieser Tage gelang es nun erstmals, für eine Untersuchung Mutter „Vilma“ und ihr Junges kurzzeitig voneinander zu trennen. Nun steht auch fest: „Es ist ein Junge!“ Das Bürschchen habe sich prächtig entwickelt, sagt Bärenexperte Matthias Petzold. Quicklebendig tapste der Knirps jetzt zum ersten Mal bei frostigen Temperaturen durch den Schnee.

Der Zoo sucht nach einem nordischen Namen

Aber noch ist der Kleine ohne Name. Der Bruder des berühmten Eisbären „Knut“ (2006-2011) und des Eisbären-Mädchens „Anori“, ist Sohn von Eisbärin „Vilma“ und Bären-Mann „Lars“ sowie Enkel von „“Vienna“ und „Churchill“. Zoodirektor Udo Nagel rief jetzt alle Fans auf, sich an der öffentlichen Namenssuche zu beteiligen.

„Vielleicht wäre ein nordisch klingender Name schön“, sagt er. Er sollte leicht und verständlich sein und eventuell im Zusammenhang mit einer ganz besonderen persönlichen Geschichte stehen. Vorschläge und Ideen sollten bis zum 10. März an presse@zoo-rostock.de gemailt oder unter dem Stichwort „Eisbärenbaby“ per Post an den Zoo in 18059 Rostock, Rennbahnallee 21 geschickt werden.

Erst im April kommen Mutter und Baby ins Freie

Ende März sollen Mutter und Kind ins Freie kommen, zunächst in eine besondere Anlage. Bis dahin können Zoobesucher über mehrere Videotafeln aktuelle Bilder aus der Höhle sehen. Auch im Internet sind Aufnahmen zu sehen. Später, wenn der Kleine schwimmen kann, ist der Umzug in eine größere Anlage geplant. Sein 21-jähriger Vater „Lars“ wird dann schon im dänischen Zoo Aalborg sein.

Im Tierpark Rostock werden seit 1963 Eisbären gezüchtet. Bislang kamen hier bereits 35 Junge zur Welt. Damit gehört der Zoo, der seit 1980 auch das internationale Zuchtbuch führt, zu den weltweit führenden Einrichtungen in der Eisbärenzucht. Gegenwärtig leben in Rostock neben dem kleinen Neuankömmling seine Eltern "Lars" und Vilma" sowie Grußmutter "Vienna".

Kommentare (1)

Karlis, robi oder ataris