SCHÖNHEITSKÖNIGIN

Rostockerin will Miss Germany 2018 werden

Mehr als 5000 Schönheiten haben sich um den Titel „Miss Germany“ beworben. Auch Melanie Jamni aus Rostock darf sich Hoffnungen machen.
Fabian Beyer Fabian Beyer
Die Rostockerin Melanie Jamni will zur deutschen Schönheitskönigin gewählt werden.
Die Rostockerin Melanie Jamni will zur deutschen Schönheitskönigin gewählt werden. Jeremy Möller
In Position und Lächeln bitte: Eine von diesen Frauen darf sich am Samstag „Miss Germany“ nennen.
In Position und Lächeln bitte: Eine von diesen Frauen darf sich am Samstag „Miss Germany“ nennen. Frank May
Rust.

Die Vorbereitungen zur Wahl der diesjährigen „Miss Germany“ gehen in die entscheidende Phase: Nach einem zehn Tage dauernden Trainingscamp auf der spanischen Insel Fuerteventura bereiten sich die 22 Finalistinnen in Rust bei Freiburg vor, wie die Veranstalter am Montag mitteilten.

Für Mecklenburg-Vorpommern greift Krankenschwester Melanie Jamni nach dem Titel. Die 22-jährige Rostockerin landete in den vergangenen beiden Jahren jeweils auf dem zweiten Platz in MV.

Ältester Schönheitswettbewerb in Deutschland

Während für Brandenburg keine Frau antritt, möchte Elena Kamperi als Miss Ostdeutschland nun auch zur schönsten Frau Gesamtdeutschlands gewählt werden. Die 18-jährige Abiturientin aus Berlin Tegel setzte sie sich knapp gegen Miss Mecklenburg-Vorpommern Melanie Jamni durch.

Das Training auf der Bühne solle helfen, den jungen Frauen im Alter von 16 bis 28 Jahren ein sicheres Auftreten zu geben. Die Wahl ist am kommenden Samstag im Europa-Park in Rust. Gewählt wird die Schönheitskönigin für ein Jahr. „Miss Germany“ ist den Veranstaltern zufolge der älteste Schönheitswettbewerb in Deutschland, es gibt ihn seit 1927.

In der Jury sitzt auch CDU-Politiker Wolfgang Bosbach

In diesem Jahr hatten sich im Vorfeld in deutschlandweit 137 Vorentscheiden insgesamt 5263 Frauen beworben, sagte Organisator Max Klemmer. Dies entspreche dem Niveau der Vorjahre. Im Finale präsentieren sich die Teilnehmerinnen im Abendkleid und in Bademode einer Jury.

Dieser gehören unter anderem das Transgender-Model Giuliana Farfalla („Germany’s Next Topmodel“), der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, der Schönheitschirurg Werner Mang sowie der Sieger der letztjährigen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“, Alphonso Williams, an.

Vorwürfe, der Schönheitswettbewerb vermittle ein fragwürdiges Frauenbild, wies Klemmer zurück. Die Frauen würden nicht allein auf das Aussehen reduziert. Entscheidend seien vielmehr Auftreten, Ausstrahlung sowie die Persönlichkeit.

 

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