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Schlechte Erziehung

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Rügener Restaurant sperrt Kinder aus

Das Restaurant "Oma's Küche & Quartier" gibt es auf Rügen mittlerweile seit elf Jahren.
Das Restaurant „Oma's Küche & Quartier” gibt es auf Rügen mittlerweile seit elf Jahren.
Rudolf Markl

In Binz gibt es seit Kurzem das erste kinderfreie Restaurant der Insel Rügen. Die Entscheidung der Betreiber sorgte bereits für reichlich Empörung.

Im Restaurant „Oma's Küche und Quartier” in Binz auf der Insel Rügen ist seit Montag täglich ab 17 Uhr Kindern unter 14 Jahren der Zutritt verboten. Dies teilten die Betreiber am selben Tag auf ihrer Internetpräsenz mit. Das Restaurant sei „spezialisiert auf Ruhe, Erholung und entspanntes Genießen”. In den sozialen Medien entbrannte daraufhin eine wütende Debatte um das Recht und Unrecht des Aussperrens von Kindern.

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Neuer Artikel: Rügens kinderfreies Restaurant ist zum Bersten voll
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Einige Kommentatoren warfen dem Restaurant Kinderhass vor. Andere drückten sich vorsichtiger aus: Es sei schlicht „familienunfreundlich”, schreibt die Rüganerin Tine Mar. „Warum sollte man das Restaurant vor 17 Uhr besuchen, wenn man ab einer bestimmten Uhrzeit unerwünscht ist”, fragt sie

Grund: Kinder sind schlecht erzogen

Der Rüganer Steve Runge ist selbst Vater einer zehnjährigen Tochter und kann die Aufregung um die neue Regelung in dem Restaurant nicht nachvollziehen. „Ich finde es gut, ein Restaurant zu besuchen, wo kein Kind schreit”, schreibt Runge.

Restaurantinhaber Rudolf Markl betrachtet die Diskussion gelassen. „Ich weiß, dass unsere Gäste diesen Schritt befürworten”, berichtet Markl dem Nordkurier. Doch er sehe keine andere Wahl: „Die Erziehung vieler Eltern lässt einfach zu wünschen übrig, so dass sich andere Gäste permanent gestört fühlen.” Zudem seien Kinder seinen Mitarbeiterinnen während der Arbeit vor die Beine gelaufen, was immer wieder auch zu gefährlichen Situationen geführt habe.

Erstes Nichtraucherlokal der Insel

Um schreienden oder herumtollenden Kindern Einhalt zu gebieten, habe er es mit verschiedenen Dingen probiert, mit Kinderspeisekarten zum Ausmalen, zum Beispiel, oder mit Hinweisschildern für die Eltern. Jahrelang und ohne Erfolg. Jetzt also zog er Konsequenzen. „Die Freiheit der Kinder hört da auf, wo die Freiheit der anderen Gäste beschnitten wird”, so Markl.

Gegenwind ist Markl gewohnt. Als er 2007 sein Restaurant aufmachte, war es das erste und einzige Nichtraucherlokal auf der Insel Rügen. „Jetzt sind wir das erste erwachsenen-freundliche Restaurant der Insel”. Es habe auch den Vorschlag gegeben, das Kinder komplett aus dem Restaurant zu verbannen. Das „habe ich aber verworfen, weil wir damit die wenigen wirklich gut erzogenen und lieben Kinder benachteiligen würden”, so Markl.

Kommentare (23)

Wir haben die Omas Küche schon oft besucht. Können dem Betreiber nur voll zustimmen. Wenn ich dort essen will,brauche ich nicht das toben pp von unerzogenen Kindern . Diese Eltern,sollten sich einmal fragen,was sie falsch gemacht haben. Für den späteren Lebensweg sehe ich schwarz,wer will dann solche Jugendlichen einstellen,die keine Rücksicht nehmen wollen. Ich nicht !

Das bleibt doch jedem Eigentümer selbst überlassen. Das mit den nicht erzogenen Kindern stimmt doch . Diese antiautoritäre Erziehung ist kompletter Blödsinn. Hintern voll und ab und zu ne Ohrfeige gehören zur Erziehung dazu, uns hatts auch nicht geschadet.

Den Beweis der Erziehung sieht man schon in Kaufland, wenn die Gören, Kinder sind es nicht brüllen wenn sie ihr Willen nicht kriegen

Jedoch ist das Verhalten der Kinder lediglich das Ergebnis der Erziehung durch die Eltern. Pascal-Jennifer und Jil-Chantal sollen sich doch ohne Zwänge entwickeln können. Und vom Umfeld wird Verständnis erwartet bzw. sogar verlangt.

Im Prinzip entscheidet doch der Unternehmer für wen er sein Geschäft öffnet. Ein Metzger entscheidet sich gegen Vegetarier, ein Bauer gegen Bio-Fetischisten und ein Gastronom eben gegen Kinder. Ich bin sicher kein Kinderhasser. Jedoch wenn man mal Bahn fährt oder sich einfach mal in ein Restaurant oder anderswo umsieht, muss man feststellen, dass viele Eltern mit ihren Kindern schlicht überfordert sind. Die antiautoritäre Schiene wird dann als Argument für das eigene Unvermögen, seinem Kind auch Grenzen aufzuzeigen, missbraucht. Ein Haufen Egomanen wird da groß, könnte man manchmal meinen. Und wenn der kleine Torben-Henrik seinen Willen nicht bekommt , dann benimmt er sich eben wie ein Rotz am Ärmel. Und wer dies nicht akzeptieren will ist in den Augen dieser Eltern ein Kinderhasser. Ich find´s gut und werde mir das Restaurant mal ansehen.

Sehr gute Aktion. Auch im Supermarkt sollten Kinder unter 10 Jahren verboten sein. Es kommt mir so vor, als ob sie von der Kette gelassen werden um sich im Supermarkt auszutoben beim verstecken und fangen spielen. Hier wird Supermarkt mit Spielplatz verwechselt. Erst wenn man die Kinder direkt anspricht, sagen auch die Eltern was zu ihrem Nachwuchs. Die Kinder sollten zu Hause erzogen werden, nicht in KITA, Schule, Restaurant, Supermarkt usw.

Das sollte in Deutschland und der Welt echt Schule machen. Ich habe selbst einen 7 Jährigen Sohn, aber ich kenne das Problem Quälgeist nur aus der normalen Trotzphase. Die sollte spätestens mit 4 Jahren aber ganz allmählich immer mehr abklingen. Außerdem habe ich ihm von vornherein eine Ansage erteilt, bei Freuden-Geschrei. Das kann man erziehen, ich bin aber auch schon blöd angeschaut worden, wenn ich meinen Kind etwas wie einem jungen Erwachsenen erkläre. Das läuft eben auf Augenhöhe, er benimmt sich dafür aber auch wesentlich selbstständiger und ist ruhig und ausgeglichen. Nachmittags geht er zum Sport, er hat viele Interessen und einen guten Freund. Wir schauen ob die Kids auch wirklich verstehen, von sich aus. Ebenso wenig halte ich etwas von "Massenkind-Haltung". Ein Kind reicht vollkommen, der Mythos vom unglücklichen Einzelkind ist prekär. Er ist mit seinen Hausaufgaben fertig und dann machen wir was oder er allein oder er geht zu Freunden. Ich schaue daß er ausreichend Pausen bei den Hausaufgaben macht und korrigiere Abends im Bett nochmal nach. Und ich bin Vollzeit beschäftigt. War in meiner Jugend genauso. Und ich musste auch nie Lachschreie ausstoßen, das ist kein kindliches typisches Verhalten, sondern das sollte man bei einem Grundschul Kind einstellen, das ist gesellschaftlich nicht in Ordnung. Spätestens wenn die 'Kleinen' ausgewachsen sind, ist es auch nicht mehr süß oder zu tolerieren. Das Verhalten verwächst sich entgegen der Chantalismus Theorie nicht. Man muss früh anfangen. Ach ja..ich gebe meinem Sohn kein Glutenfreies Essen, denn das ist genauso ein Quark wie das Märchen der giftigen Milch und Eier. Sollte er wieder Erwarten doch eine Unverträglichkeit gegen etwas entwickeln, dann natürlich. Aber plötzlich sind alle Leute allergisch gegen Laktose, Gluten und Weizen. Trend genau wie Vegan Lifestyle..der Mensch ist ein Allesfresser und bekommt ohne Fleisch Mangelerscheinungen. Sehr gut für die Kinder, tolle Eltern. Daß die dann brüllen durch Hirnrinden Entzündung ist klar.

Das sollte in Deutschland und der Welt echt Schule machen. Ich habe selbst einen 7 Jährigen Sohn, aber ich kenne das Problem Quälgeist nur aus der normalen Trotzphase. Die sollte spätestens mit 4 Jahren aber ganz allmählich immer mehr abklingen. Außerdem habe ich ihm von vornherein eine Ansage erteilt, bei Freuden-Geschrei. Das kann man erziehen, ich bin aber auch schon blöd angeschaut worden, wenn ich meinen Kind etwas wie einem jungen Erwachsenen erkläre. Das läuft eben auf Augenhöhe, er benimmt sich dafür aber auch wesentlich selbstständiger und ist ruhig und ausgeglichen. Nachmittags geht er zum Sport, er hat viele Interessen und einen guten Freund. Wir schauen ob die Kids auch wirklich verstehen, von sich aus. Ebenso wenig halte ich etwas von "Massenkind-Haltung". Ein Kind reicht vollkommen, der Mythos vom unglücklichen Einzelkind ist prekär. Er ist mit seinen Hausaufgaben fertig und dann machen wir was oder er allein oder er geht zu Freunden. Ich schaue daß er ausreichend Pausen bei den Hausaufgaben macht und korrigiere Abends im Bett nochmal nach. Und ich bin Vollzeit beschäftigt. War in meiner Jugend genauso. Und ich musste auch nie Lachschreie ausstoßen, das ist kein kindliches typisches Verhalten, sondern das sollte man bei einem Grundschul Kind einstellen, das ist gesellschaftlich nicht in Ordnung. Spätestens wenn die 'Kleinen' ausgewachsen sind, ist es auch nicht mehr süß oder zu tolerieren. Das Verhalten verwächst sich entgegen der Chantalismus Theorie nicht. Man muss früh anfangen. Ach ja..ich gebe meinem Sohn kein Glutenfreies Essen, denn das ist genauso ein Quark wie das Märchen der giftigen Milch und Eier. Sollte er wieder Erwarten doch eine Unverträglichkeit gegen etwas entwickeln, dann natürlich. Aber plötzlich sind alle Leute allergisch gegen Laktose, Gluten und Weizen. Trend genau wie Vegan Lifestyle..der Mensch ist ein Allesfresser und bekommt ohne Fleisch Mangelerscheinungen. Sehr gut für die Kinder, tolle Eltern. Daß die dann brüllen durch Hirnrinden Entzündung ist klar.

Der Vorsvhlag sollte weiter Schule machen

Dazu gehört auch das dauernde geklingelt und Gequatsche b.z.w. Herumspielen mit den elektronischen Geräten

Und in China fällt ein Sack Reis um....

Mich nerven falsche Apostrophe auf Schildern an Restaurants weitaus mehr als etwas Lärm von Kindern.

Auf Google Maps hat dieses Etablissement doch tatsächlich die Auszeichung "Kinderfreundlich"! Würde da nicht eher "für Beerdigungsgesellschaften geeignet" passen?

„Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. " Dieses Zitat entstammt nicht dem heutigen Volsmund etwa, sondern bereits von 2000 v. christi. Jede Generation hat so ihre Kritik an der nachfolgenden. Bis zu einem gewissen Maß ist das verständlich. Mich schockt diese Haltung, v.a. auch der Leser, gegenüber den Kleinsten und Schwächsten der Gesellschaft- Sie sind nicht zuletzt auch die (Nicht-)Restaurantbesucher von morgen . Zugleich kommt es mir so vor, als wenn Kinder laut den bisherigen einhelligen Leserkommentaren als unterdrückte und gedrillte Maschinen heranzuziehen sind. "Ihr müsst so funktionieren und dürft nicht anders denken". Da kann man sich nur wünschen, dass das überalterte Meck-Pomm langsam Freude daran findet, dass es hier noch junge und aufgewecke Menschen gibt. Das brauchen wir für ein lebenswertes öffentliches Leben. Denn so unschön ein bockiges Kind ist, umso schöner ist doch ein erquickend lachendes Kind am Nachbartisch eines Restaurants!

Wie sieht es mit der Beschneidung der Freiheit der Kinder aus, wenn "andere Gäste" sich nicht wie Kinder verhalten? Letztlich kommt jedes Argument für oder wider Ausgrenzung an seine albernen Grenzen. Wenn ein Restaurant nach 17 Uhr keine Kinder will, dann ist es so. Es gibt viele öffentliche Einrichtungen, wo Bevölkerungsgruppen zeitlich oder komplett ausgeschlossen werden, z.B. Jugendschutzgesetz, Saunen und Fitnesscenter, Schwimmhallen.

Ich wäre auf die Diskussion gespannt, wenn sich der Betreiber entschieden hätte, nach 17 Uhr keine Ausländer ins Lokal zu lassen. Ob es dann immer noch heißt „kann doch jeder selbst entscheiden?“

Ich wäre auf die Diskussion gespannt, wenn sich der Betreiber entschieden hätte, nach 17 Uhr keine Ausländer ins Lokal zu lassen. Ob es dann immer noch heißt „kann doch jeder selbst entscheiden?“

Ich bin erstaunt, dass eine Diskriminierung von Kindern dieser Art möglich ist ! Genau so könnte man verallgemeinert ein Restaurant nur für Besucher unter 60 Jahren führen wegen den „doofen Senilen“ oder noch besser nur für Deutsche, die Spanier oder Italiener reden so laut dass andere gestört sind... es gäbe noch viele weitere beschämende Beispiele. Ich hoffe allerdings dass eine weitere Segregation dieser Art keine Schule macht.

Ich bin erstaunt, dass eine Diskriminierung von Kindern dieser Art möglich ist ! Genau so könnte man verallgemeinert ein Restaurant nur für Besucher unter 60 Jahren führen wegen den „doofen Senilen“ oder noch besser nur für Deutsche, die Spanier oder Italiener reden so laut dass andere gestört sind... es gäbe noch viele weitere beschämende Beispiele. Ich hoffe allerdings dass eine weitere Segregation dieser Art keine Schule macht.

Ist ja alles richtig so... sein Laden seine Regeln. Aber über den Namen des Restaurants würde ich mir dann mal Gedanken machen...! Was ist denn eine Oma? Ich glaube eine Frau die Kinder hat, also eine Mutter, welche ebenfalls Kinder hat! Also noch eine Mutti...?! Und diese Kinder sind doch dann Enkelkinder oder nicht? Mhm... ziemlich viel Kind in meinem Gedankenspiel zu Oma‘s Küche.... Vielleicht lieber ab 17 Uhr von Oma‘s Küche &... in Thomas Küche &... umbenennen...?

Ist ja alles richtig so... sein Laden seine Regeln. Aber über den Namen des Restaurants würde ich mir dann mal Gedanken machen...! Was ist denn eine Oma? Ich glaube eine Frau die Kinder hat, also eine Mutter, welche ebenfalls Kinder hat! Also noch eine Mutti...?! Und diese Kinder sind doch dann Enkelkinder oder nicht? Mhm... ziemlich viel Kind in meinem Gedankenspiel zu Oma‘s Küche.... Vielleicht lieber ab 17 Uhr von Oma‘s Küche &... in Thomas Küche &... umbenennen...?

Ist ja alles richtig so... sein Laden seine Regeln. Aber über den Namen des Restaurants würde ich mir dann mal Gedanken machen...! Was ist denn eine Oma? Ich glaube eine Frau die Kinder hat, also eine Mutter, welche ebenfalls Kinder hat! Also noch eine Mutti...?! Und diese Kinder sind doch dann Enkelkinder oder nicht? Mhm... ziemlich viel Kind in meinem Gedankenspiel zu Oma‘s Küche.... Vielleicht lieber ab 17 Uhr von Oma‘s Küche &... in Thomas Küche &... umbenennen...?

Wenn man sich einen Großteil der befürwortenden Kommentare durchliest, läuft es einem kalt den Rücken herunter, vor allem bei Menschen wie "Kurze Frage", die selbst ein Kind erziehen (dürfen/müssen?). Die Spaltungstendenzen in der Gesellschaft nehmen immer perfidere Ausmaße an, die von dumm-ignoranten Überforderten auch noch beklatscht werden . Der "ruhebedürftige" Teil der Gesellschaft - und der ist wohl eher nicht im mittleren oder prekären Bereich zu suchen - möchte wohl die lästigen, von lauter Unfähigen erzogenen Blagen noch weiter als bisher ohnehin schon an den Rand drängen, um seinen Hauptsache-ich-Bedürfnissen möglichst ungestört frönen zu können. Einfach widerlich und nur wenige stört das offenbar.