WOLGAST

Rund 40 Stellungnahmen und Einwendungen gegen Usedom-Brücke

Eine Reihe von Kommunen, Verbänden und Betroffenen wollen bei der Planung des 94-Millionen-Euro-Projekts mitreden. Mit dem eigentlichen Bau soll es 2020 losgehen.
dpa
So wie in dieser Visualisierung dargestellt, soll später einmal die Umgehung und die Brücke von Wolgast nach Usedom aussehen.
So wie in dieser Visualisierung dargestellt, soll später einmal die Umgehung und die Brücke von Wolgast nach Usedom aussehen. DEGES/dpa
Wolgast ·

Die Planungen für den Bau einer neuen Brücke nach Usedom schreiten voran. Am Freitag lief die reguläre Stellungnahmefrist für die insgesamt 6,5 Kilometer lange Ortsumgehung für Wolgast inklusive der Brücke nach Usedom ab. Nach Angaben des Verkehrsministeriums haben rund 40 Kommunen, Verbände und Betroffene Stellungnahmen und Einwendungen zu dem 94 Millionen Euro teuren Bauvorhaben abgegeben.

Der Umweltverband BUND hatte sich gegen den Bau gestellt, da die Brücke zwei bedeutende Vogelrastgebiete durchschneide und die Eingriffe nicht ausgleichbar seien. Für einige Träger öffentlicher Belange ist nach Angaben des Ministeriums die Stellungnahmefrist auf Antrag noch bis Anfang Februar verlängert worden.

2020 soll mit Bau begonnen werden

Wolgast Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos) hofft, dass 2020 mit dem Bau begonnen werden kann. Wie schnell das Verfahren voranschreitet, hängt jedoch von Zahl und Inhalt der Stellungnahmen ab. Im nächsten Schritt kann sich die Deges als bauführende Bundesgesellschaft positionieren. Wenn deren Stellungnahme vorliegt, werde die Anhörung vorbereitet, hieß es aus dem Ministerium.

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