VERBINDUNG ZU „BALTIC SHOOTERS”

Sächsische SEK-Beamte sollen Waffen gestohlen haben

Gegen 17 SEK-Beamte in Sachsen laufen Ermittlungen, weil sie Waffen und Munition bei Seite geschafft haben sollen, um damit an einem privaten Schießtraining bei Güstrow teilzunehmen.
dpa
Training eines Spezialeinsatzkommandos (SEK, Symbolbild)
Training eines Spezialeinsatzkommandos (SEK, Symbolbild) Patrick Pleul
Dresden ·

In Sachsen laufen Ermittlungen gegen 17 Beamte eines mobilen Einsatzkommandos des Landeskriminalamtes (LKA). Die Vorwürfe betreffen Diebstahl und Beihilfe zum Diebstahl, Verstöße gegen das Waffengesetz und Bestechlichkeit, wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das LKA am Dienstag mitteilten.

Am gleichen Tag seien im Großraum Dresden die Privatwohnungen von vier Hauptbeschuldigten und die Diensträume aller Beschuldigten durchsucht worden. Den Männern im Alter von 32 bis 49 Jahren wird vorgeworfen, im November 2018 aus Dienstbeständen mindestens 7000 Schuss Munition entwendet und diese als Bezahlung bei einem privaten Schießtraining bei der Firma „Baltic Shooters“ bei Güstrow genutzt zu haben.

Die Firma „Baltic Shooters“ wurde dadurch bekannt, dass dort auch Ex-Innenminister Lorenz Caffier (CDU) bei einem ehemaligen Mitglied der rechtsextremen Prepper-Gruppe Nordkreuz eine Pistole gekauft haben soll. Lesen Sie hier dazu mehr.

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Kommentare (1)

Der nie geklärt wird.