POLIZEI

Säugling nach Messerattacke in Rostock in Lebensgefahr 

Das in Rostock bei einer Messerattacke schwer verletzte Baby schwebt in Lebensgefahr. Ein 40-Jähriger soll auf den drei Monate alten Säugling eingestochen und sich danach aus dem Fenster gestürzt haben.
dpa
Ein Mann soll in Rostock auf ein Baby eingestochen haben.
Ein Mann soll in Rostock auf ein Baby eingestochen haben. Stefan Tretropp
Polizisten und Anwohner breiteten ein Tuch aus, weil er den Säugling über die Balkonbrüstung hielt und drohte, ihn fallen z
Polizisten und Anwohner breiteten ein Tuch aus, weil er den Säugling über die Balkonbrüstung hielt und drohte, ihn fallen zu lassen. Stefan Tretropp
Ein Mann soll in Rostock auf ein Baby eingestochen haben.
Ein Mann soll in Rostock auf ein Baby eingestochen haben. Stefan Tretropp
Rostock.

Das am Samstag in Rostock bei einer Messerattacke schwer verletzte Baby schwebt weiter in Lebensgefahr. Der Zustand des drei Monate alten Säuglings sei weiter kritisch, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Rostock.

Ein 40 Jahre alter Mann hatte nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am späten Samstagabend in einer Wohnung im Stadtteil Dierkow auf das Baby eingestochen und sich dann vom Balkon in der fünften Etage gestürzt. Der Mann starb.

Mutter unter Schock

Unterdessen laufen die Ermittlungen zu den Umständen des dramatischen Vorfalls auf Hochtouren. Der 40-Jährige war ein Bekannter der Familie, allerdings ohne festen Wohnsitz. Die 18 Jahre alte Mutter des Säuglings erlitt am Samstagabend einen Schock und konnte bisher noch nicht vernommen werden, hieß es.

Nach ersten Ermittlungen sollen in der Wohnung vor der Tat Drogen konsumiert worden sein. Die Staatsanwaltschaft hat auch deshalb unter anderem eine Blutuntersuchung des Mannes angeordnet.

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