FÄHRUNFALL

Scandlines verschiebt Wiederaufnahme des Fährverkehrs der „Berlin“

Nachdem ein Frachter am Freitagnachmittag mit der Scandlines-Fähre „Berlin” zusammengestoßen war, sollt die Fähre am Nachmittag wieder fahren. Das muss jedoch verschoben werden.
dpa
Nachdem ein Frachter am Freitagnachmittag mit der Scandlines-Fähre „Berlin” zusammengestoßen war, sollt
Nachdem ein Frachter am Freitagnachmittag mit der Scandlines-Fähre „Berlin” zusammengestoßen war, sollt die Fähre am Nachmittag wieder fahren. Das muss jedoch verschoben werden. Bernd Wüstneck
Rostock.

Die Auto- und Personenfähre „Berlin“ verkehrt nach dem Unfall am Freitag doch erst später wieder zwischen Rostock und Gedser. Die Fährreederei Scandlines teilte am Samstagnachmittag mit, dass der Verkehr wegen der Reparatur der Fähre voraussichtlich erst ab 19.15 Uhr wiederaufgenommen werden könne. Ursprünglich war geplant, dass die „Berlin“ ab Samstagnachmittag, 15.00 Uhr, wieder verkehrt. Die Fähre hatte beim Zusammenprall mit einem Frachter einen drei Meter langen Riss in der Außenhaut oberhalb der Wasserlinie davongetragen.

Das dänische Küstenfrachtschiff „Danica Violet“ hatte die „Berlin“ am Freitagnachmittag im Seekanal von Rostock aus noch ungeklärter Ursache gerammt. Der Frachter wurde ebenfalls beschädigt. Es sei ein Schaden in Höhe von rund 200 000 Euro entstanden, hieß es von der Wasserschutzpolizei. Verletzt wurde niemand.

Zwischen Rostock und Gedser verkehrt außerdem die Scandlines-Fähre „Kronprins Frederik“. Sie ist aber hauptsächlich für Lastwagen gedacht.

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